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Endlich: Ein Gegner auf Augenhöhe für die SG

Lokalsport: Endlich: Ein Gegner auf Augenhöhe für die SG
Simon Breuer und die SG Ratingen empfangen die SG Schalksmühle-Halver - der Gegner ist bislang noch ohne Sieg. FOTO: Blazy
Ratingen. Der mit null Punkten in die Saison gestartete Handball-Drittligist spielte heute gegen Schalksmühle-Halver. Von André Schahidi

"Löwenrudel: Zero Points" - das ist auch nach vier Spieltagen die harte Wahrheit für die SG Ratingen in der Dritten Handball-Bundesliga. Doch im Umfeld des Klubs hegt man die Hoffnung, dass sich daran heute etwas ändern könnte. Dann nämlich geht es für das Team um Spielertrainer Simon Breuer gegen die SG Schalksmühle/Halver - ein ebenfalls noch siegloses Team in der Dritten Liga.

"Das wird ein ganz hart umkämpftes Spiel", betont Breuer. "Da braucht man keine spielerischen Glanzleistungen zu erwarten." Die erwartet auch niemand - erste Punkte dafür schon. Damit können die Gäste immerhin dienen. Denn gegen Longerich und Leichlingen, gegen die Ratingen bislang bereits verlor, spielten die Sauerländer an den ersten beiden Spieltagen jeweils unentschieden.

Allerdings kassierte Schalksmühle am letzten Spieltag gegen das überraschend starke Lemgo ein 16:28 - eine deutliche Packung. "So haben beide Teams im letzten Spiel eine ziemliche Reise bekommen", sagt Breuer, der auf die Klatsche seines Teams gegen die HSG Krefeld (24:34) anspielt. "Beide Teams wollen endlich den ersten Sieg. Von daher ist das grundsätzlich eine Partie auf Augenhöhe." Schon im letzten Jahr waren beide Spiele zwischen den Teams sehr eng, Schalksmühle allerdings landete da schon früh im Tabellenkeller und kam da auch nur schwer wieder raus.

Die Stimmung bei der SG, so betont es Breuer, ist trotz der vier Auftaktniederlagen gut. "Wir wussten ja, was uns erwartet", sagt der Coach. "Aber natürlich würde ein Sieg alles etwas einfacher machen. Doch gerade bei einem Spiel auf Augenhöhe hängt alles von der Tagesform ab. Wir wollen das Ding unbedingt gewinnen."

Am vergangenen Wochenende hatten seine Schützlinge ihr erstes freies Wochenende seit Juli. "Und es wird wohl bis im Dezember auch das letzte freie Wochenende sein", sagt Breuer, der am Tag der Deutschen Einheit das Training ausfallen ließ. "Die Jungs brauchten mal einen Tag frei", sagt der Trainer. "Aber es war auch die einzige Einheit, die ausfiel. Ansonsten haben wir normal trainiert."

Breuer will gegen Schalksmühle verbessert auftreten im Vergleich zu den letzten Spielen. "Allerdings werden wir im Angriff auch grundsätzlich so spielen wie bisher." Das "bisher" war indes nicht so gut - Ratingen verfügt weiter über den fünftschlechtesten Angriff der Liga. Immerhin gibt es da einen ersten Lichtblick - Arthur Giela, der sich im ersten Spiel die Hand gebrochen hatte, war wieder im Training dabei. Allerdings mit einer Schiene. "Bis er wieder mit dem Ball trainieren kann, wird es aber noch vier Wochen dauern", betont Breuer. Bis dahin müssen es die anderen richten - von denen sich allerdings keiner so richtig aufdrängt. "Wir haben bislang viel rotiert, weil wir einen sehr ausgeglichenen Kader haben", sagt der Coach. "Es ist keiner der nach unten abfällt - aber es sticht auch eben keiner heraus."

Quelle: RP
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