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Lokalsport
Für Angermund wird es beim Favoriten schwer

Angermund. In fremden Hallen hat der TV Angermund bisher erhebliche Probleme. Viermal musste der Handball-Oberligist auswärts antreten, einen Sieg gab es nur beim Abstiegskandidat SV Neukirchen. Sonst hagelte es immer klare Niederlagen. Und deshalb muss man sich am Freiheitshagen aktuell nur mit Platz acht begnügen. Die Blicke gehen derzeit auch nicht nach oben, man schaut lieber darauf, nicht noch unten hinein zu geraten.

Am Samstag spielen die Blau-Weißen beim Tabellendritten Borussia Mönchengladbach (19.30 Uhr, Jahnhalle). Die Linksrheinischen sind aus der Regionalliga abgestiegen und wollen dort eigentlich schnellstens wieder hin. Heimstärke wurde bisher genügend unter Beweis gestellt mit vier klaren Siegen in den vier Heimspielen, auswärts haperte es jedoch noch.

Aber Angermunds Trainer Uli Richter kennt diese Truppe genau: "Wir wissen, was in der Jahnhalle auf uns zukommt. Diese Borussia ist Aufstiegskandidat Nummer eins. Ganz klar, bei uns muss alles stimmen, wenn wir was mitnehmen wollen."

Sein Top-Torjäger Florian Hasselbach möchte wieder mitwirken, erstmals in dieser Spielzeit. Aber da bremst Uli Richter: "Einen verfrühten Einsatz wird es nicht geben." Es könnte ja passieren, dass wieder etwas kaputtgeht und Hasselbach womöglich noch länger ausfällt. Das Risiko möchte man unbedingt vermeiden. Auch der langzeitverletzte Benny Axning fehlt, ebenso der beruflich verhinderte Raphael Winter. Rechtsaußen Nico Töpfer ist dabei und so bietet sich die Möglichkeit, dass Patrik Ranftler im Angriff mehr auf die Halbposition nach innen rückt.

(wm)
 
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