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Lokalsport
Für Tiefenbroich geht es aufwärts

Tiefenbroich. David Ziegler hat in Kürze Geburtstag. Am 29. Dezember wird Manager des ASV Tiefenbroich 40 Jahre alt. Dann knallen an der Sohlstättenstraße die Sektkorken. Aber nicht nur deshalb. Denn der ASV überwintert in der Fußball-Kreisliga A auf Platz zwei, hat sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer Tusa 06. So etwas gab es ewig nicht mehr beim Traditionsverein. Vor drei Jahren hat Ziegler die sportliche Führung nach längerer Auszeit wieder übernommen, er nahm seinen Angestellten Andreas Kusel als Trainer wieder mit ins Boot, seitdem geht es beständig nach oben. Von Werner Möller

Die Zeiten der schlimmen Abstiegskämpfe scheinen vorbei zu sein. "Diese Liga ist aber sehr ausgeglichen", warnt Ziegler. "Wir müssen Ende Februar, wenn die Rückrunde startet, gleich bei hundert Prozent liegen. Da wird in der Vorbereitung größten Wert drauf gelegt. Sonst sind wir schnell wieder weg dort oben. Derzeit allerdings genießen wir es einfach, so weit oben zu stehen."

Der Rückrundenauftakt am 28. Februar hat es in sich. Beim Auftakt geht es zum Kellerkind BV 04, wo einige Ratinger mit wenig Tiefenbroich-Freundlichkeit angeheuert haben - dieser BV 04 will bestimmt nicht absteigen. Und anschließend kommt Ratingen 04/19 II zum Verfolgerduell (6. März). Ziegler und Kusel haben im Sommer einen Kader mit vielen ganz jungen Spielern und einigen Routiniers erstellt. Ganz jung sind Florian Usbeck (19), Karim Mezdour (20), Nils Westphal, Marin Bilobrk, Christopher Brandt, Ridvan Bayrakci und Paschalis Ivantzikis (alle 21). Der unverwüstliche Selly Arslangirei (33), von Jugend an im blau-weißen Trikot spielend, ist mit seinen sieben Saisontoren der Torschützenkönig. Ex-Profi Patrick Ziegler (30/ sechs Tore) und Ivantzikis (5) folgen. Andreas Kusel, selbst früher Abwehrspieler, aber bei besten Amateur-Adressen, formte die beste Hintermannschaft der Liga. Als die Torwartfrage anstand, erinnerte er sich an Daniel Olschewski. Der spielte schon in der Tiefenbrocher Jugend, sah anschließend beim ASV keine Perspektive und wechselte ein paar Straßen weiter zu Türkgücü. Im Sommer holten die Tiefenbroicher den 22-Jährigen zurück und der war auf Anhieb die Nummer eins. Mit ihm als Rückhalt wurden in den 13 Hinrundenspielen nur zwölf Gegentore kassiert.

Quelle: RP
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