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Goose-Necks haben noch viel zu tun

Lokalsport: Goose-Necks haben noch viel zu tun
Schwungvoller Beginn: Dem einstigen Ratinger Spielertrainer Felix von der Heide gelang im ersten Spiel fast alles. FOTO: Achim Blazy (Archiv)
Ratingen. Der Baseball-Zweitligist startete mit einem starken 10:1 und einem schwächeren 5:15 gegen Köln in die neue Saison. Von Lars Weiske

Die Sonne strahlte über dem "New Hermann's Field" und bot den Ratinger Goose-Necks beim Saisonauftakt in der 2. Baseball-Bundesliga gegen die Zweitvertretung der Cologne Cardinals perfekte Bedingungen. Die Kraft der Sonnenstrahlen ging jedoch nur beim 10:1-Sieg im ersten Spiel auf die Spieler der Goose-Necks über. Denn in der zweiten Partie mussten sich die Ratinger deutlich mit 5:15 geschlagen geben. Der neue Spielertrainer Malte Kuklan konnte damit aber gut leben. "Das ist schon okay für uns. Wir sind im ersten Spiel richtig gut gestartet. Im zweiten Spiel waren dann die Kölner die klar bessere Mannschaft", sagte Kuklan.

Ex-Spielertrainer Felix von der Heide eröffnete die erste Partie auf dem Wurfhügel für die Grün-Weißen - und wie. Der Linkshänder erwischte einen Sahnetag und brachte die Gäste mit seinen Variationen zum Verzweifeln. "Felix hat ganz stark gepitcht", lobte Kuklan. Seine Rückenprobleme ließ sich von der Heyde überhaupt nicht anmerken.

Auch in der Offensive starteten die Goose-Necks furios. Schon im ersten Inning schafften die Ratinger vier Runs und erzwangen dadurch einen ungewöhnlich frühen Pitcher-Wechsel bei den Kölnern. An der Offensivpower der Platzherren änderte dies jedoch wenig, sodass der 10:1-Sieg auch in der Höhe absolut in Ordnung ging.

In der zweiten Begegnung drehten die Cardinals den Spieß um und schlugen auf alles, was ihnen Pitcher Nick König anzubieten hatte. König fand zudem keinen Rhythmus und so liefen die Goose-Necks schon im zweiten Inning einem 0:7-Rückstand hinterher, nachdem die Gäste durch einen Homerun drei Läufer nach Hause gebracht hatten. Trainer Kuklan reagierte, ersetzte König auf dem Wurfhügel durch sich selbst, konnte an den Kräftverhältnissen aber nur wenig ändern.

Spätestens nach dem zweiten Homerun der Gäste nur ein Inning später war die Partie beim Stand von 0:9 aus Ratinger Sicht schon entschieden. Die Goose-Necks zeigten Moral und Einsatz, sodass sie das Ergebnis am Ende auf 5:15 korrigierten. "Die haben Nick und mich komplett verprügelt. Zudem haben wir in der Defensive die Outs nicht und dafür viele Fehler gemacht", erklärte Kuklan, "es lag nicht am Einzelnen, sondern am Kollektiv. Auch in die Offensive haben wir nicht viel hinbekommen."

Da die "Gänse" erst seit knapp zwei Wochen wieder draußen auf dem Platz trainieren konnten, sind die Wehwehchen bei der Mannschaft vom Mintarder Weg nachvollziehbar. So müssen und wollen die Goose-Necks in den nächsten Wochen an den Kleinigkeiten arbeiten. Einige Absprachen funktionierten noch nicht - auch bei vermeintlich routinemäßigen Aktionen in der Verteidigung gibt es Luft nach oben. So blieb am Ende ein starkes Spiel und ein schwächeres. Doch Trainer Kuklan hatte es ja angekündigt: "Es gibt für uns noch viel zu tun in den kommenden Wochen."

Quelle: RP
 
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