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Lokalsport
Goose-Necks kassieren zwei Pleiten

Ratingen. Mit einem Rumpfkader verliert der Baseball-Regionalligist in Köln. Von Nils Jewko

Es gibt Tage im Sport, an denen das Glück nicht unbedingt auf der eigenen Seite ist. Diese Erfahrung mussten die Ratinger Goose-Necks im Auswärtsspiel bei den Cologne Cardinals schmerzlich machen - und das gleich aus sportlicher und personeller Sicht. Nach einem deutlichen 6:14 zum Auftakt verlor der Baseball-Regionalligist die zweite Partie im letzten Inning durch einen Eigenfehler mit 7:8 und trat die Heimreise nach Ratingen mit leeren Händen an.

Zu den beiden Niederlagen gesellten sich dann auch noch neue Verletzungssorgen. Mit Sebastian Siegemund und Robin Lorenz zogen sich zwei Spieler leichte Muskelblessuren zu - doch das Duo musste weiter auf dem Platz bleiben. "Wir haben aus dem letzten Loch gepfiffen", erklärte Spielertrainer Felix von der Heide, der nur die Mindestanzahl von neun Akteuren zur Verfügung hatte.

Die Folge: Die Notbesetzung der Goose-Necks hatte Probleme, in das Spiel zu finden und lag in der ersten Partie bereits nach drei Innings mit 4:12 in Rückstand. "Das war ein ganz schlechter Start von uns. Eigentlich war es da schon gelaufen", sagte von der Heide.

Ein ganz anderes Bild zeigte sich dann in der zweiten Begegnung. 3:3 stand es im vorletzten Inning, ehe Ratingen durch Christopher König mit dem vierten Punktgewinn vorlegte. Doch schließlich brachte die fehlende Bank bei den Goose-Necks die Vorentscheidung. Pitcher Christian Wöllenstein verließen die Kräfte und der eingesprungene von der Heide, der bereits die komplette erste Partie gepitcht hatte, konnte die Kölner Zähler vier bis sieben nicht verhindern. Zwar kämpften die Ratinger sich wieder auf 7:7 heran, doch die Hypothek aus dem sechsten Durchgang war schlussendlich zu groß. "Der Ausgang ist natürlich sehr ärgerlich. Es war ein sehr knappes Spiel, was man dann einfach verlieren kann. Aber unter unseren Voraussetzungen war das im Vergleich zur ersten Partie eine ordentliche Leistung", sagte von der Heide.

Durch die Saisonniederlagen zwei und drei finden sich die Goose-Necks auf Platz drei wieder, der mindestens auch am Saisonende zu Buche stehen soll. "Das Spiel gegen Köln war ein kleiner Dämpfer, aber es ist noch alles möglich. Wir haben jetzt einen Monat Pause, in der sich einige Spieler auskurieren können. Und dann wollen wir wieder angreifen", betonte Spielertrainer von der Heide.

Quelle: RP
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