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Lokalsport
Große Freude: LTC steigt in die Niederrheinliga auf

Ratingen. Nach dem Abstieg im Vorjahr reparierte das Team um Spielführerin Krohnen-Dauser den "Betriebsunfall". Von Falk Janning

Die Tennis-Damen des TC Lintorf sind in der Winterhallenrunde wieder da, wo sie leistungsmäßig ganz eindeutig hingehören. Nach dem unglücklichen Abstieg aus der Niederrheinliga im vergangenen Jahr durch krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle gelang der Truppe um Spielführerin Sarah Krohnen-Dauser in der Winterhallenrunde der direkte Wiederaufstieg in die zweithöchste Klasse. Die Lintorferinnen waren in der 1. Verbandsliga völlig unterfordert, gewannen dabei überlegen alle sechs Partien und wurde mit großem Vorsprung Meister. Mit zwölf Punkten und 30:6 Matchpunkten führen sie das Tableau an.

In den ersten vier Partien wurde der Klassenunterschied zwischen Lintorf und dem Rest der Liga deutlich. Die Mannschaft startete mit einem 6:0 gegen den TC Rheinstadion II und deklassierte dann mit 5:1 den späteren Vize-Meister Bayer Wuppertal, der mit sieben Punkten und 17:19 Matchpunkten ins Ziel kam. Sarah Gronert (6:2, 6:2 gegen Ana-Lena Toto), Daniela Kalthoff (6:4, 6:0 gegen Kimberly van Rijn), Emelie Luisa Schwarte (6:2, 6:4 gegen Alina Günther) und Sarah Krohnen-Dauser (6:3, 6:2 gegen Nina Dülberg) gaben keinen einzigen Satz ab.

Es folgten im Januar ein 6:0 bei Blau-Weiß Krefeld und ein 5:1 gegen den TC Bredeney II. Mit zwei 4:2-Erfolgen beim Sportpark Moers-Asberg II und beim Oberhausener THC machte der Lintorfer TC dann den ersehnten Aufstieg perfekt.

Shooting-Star des Meisters ist dabei Emelie Luisa Schwarte, die sich im vergangenen Jahr dem Klub anschloss und ihre erste Saison im Trikot des TCL absolviert. Die 17-Jährige gab bei ihren drei Einsätzen keinen einzigen Satz ab und setzte sich gegen Susanne Wischmann (TC Rheinstadion) mit 6:1, 6:3 durch, bezwang Alina Günther (Bayer Wuppertal) mit 6:2, 6:4 und behielt gegen Linda Blumberg (Oberhausener THC) mit 6:0, 6:0 die Oberhand.

An Position eins spielt Sarah Gronert (fünf Einsätze), an zwei Emelie Luise Schwarte (drei). Alle Partien machte Sarah Krohnen-Dauser (sechs) mit, die sich am zweiten Spieltag der Moerserin Caroline Langerbein in einem packenden Spiel knapp mit 6:3, 4:6, 8:10 geschlagen geben musste. Weiter zum Kader gehörten Laura Heinrichs (zwei), Johanna Frye (eine) und Daniela Kalthoff (zwei), die bei der Deutschen Meisterschaft in Essen jüngst den Titel bei den Damen 40 gewann.

In der nächsten Winterhallenrunde wollen die Lintorfer den Klassenerhalt schaffen. Nun freuen sich die Spielerinnen aber zunächst auf die Medenspiele unter freiem Himmel. Dort streben sie in der Regionalliga mit Hilfe ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit und den Teamgeist den Klassenerhalt an.

Quelle: RP
 
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