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Lokalsport
Handball: Lintorf und TV Ratingen müssen aufpassen

Ratingen. Der TuS Lintorf, der für sieben Spieltage an der Spitze der Handball-Verbandsliga stand, schwächelt. Der Angriff wirft zu wenig Tore - und es hilft kaum, dass das Team über die beste Abwehr der Klasse verfügt. Die SG Überruhr (18:2 Punkte) und Mettmann-Sport (16:4) zogen an Lintorf vorbei (15:5). Und nun tritt der TuS am Sonntag um 17 Uhr zum Verfolgerduell beim Vierten TuS Wermelskirchen an. Verlieren die Lintorfer erneut, geht es runter ins triste Mittelfeld. "Es war eine schöne Zeit, ganz alleine oben zu stehen. Und dort wollen die Spieler auch wieder hin. Für einige ist es das erste Seniorenjahr. Die Gejagten zu sein, war neu. Mit dieser Belastung kamen einige nicht klar", sagt TuS-Trainer Christian Beckers.

Heimrecht hat der zuletzt recht erfolgreiche TV Ratingen. Durch fünf Zähler aus drei Spielen klettere die Mannschaft auf den ersehnten Mittelfeldplatz (Achter/9:11 Punkte) und Ratingen tritt deshalb gegen den Letzten Niederbergischer HC entspannt an (Samstag, 19.30 Uhr, Halle Europaring). Die Gefahr liegt vor allem darin, dass alle einen Ratinger Heimsieg erwarten und nur über die Höhe des Ergebnisses diskutieren. Ratingens Trainer Ralf Trimborn warnt: "Der NHC hatte Verletzungsprobleme. Möglich, dass die behoben sind."

Der TV Angermund hat einen guten Lauf und der aktuelle fünfte Tabellenplatz mit 13:7 Punkten kann sich durchaus sehen lassen. Den Drittletzten Kettwiger SV (6:14) sollten die Angermunder am Samstag um 18.15 Uhr in der Walter-Rettinghausen-Halle trotzdem nicht unterschätzen. "Mit Kettwig hatten wir immer erhebliche Probleme. Die lagen uns noch nie", betont der vorsichtige TV-Trainer Uli Richter.

(wm)
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