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Handball: TV stellt sich auf Cronenberg ein

Lokalsport: Handball: TV stellt sich auf Cronenberg ein
FOTO: Blazy, Achim (abz)
Ratingen. Als haushoher Favorit fährt der TuS Lintorf, der verlustpunktfreie Tabellenführer der Handball-Verbandsliga, heute Abend (20 Uhr, Fortunastraße) nach Wülfrath. Seine beiden Heimspiele bisher hat der dortige Turnerbund verloren und nur zwei Zähler auf dem Konto bedeuten wohl: Abstiegskampf. Das freilich ist man gewohnt und beim Auswärtssieg in Dümpten zeigten die Wülfrather, dass sie durchaus auch siegen können. Von Werner Möller

Die Lintorfer fahren nach ihren nun fünf glanzvollen Erfolgen mit breiter Brust Richtung Kalkwerke. Dennoch warnt Trainer Christian Beckers: "Egal, wo ich hinhöre, alle sehen uns jetzt schon als Sieger an. Das ist unangenehm für meine Mannschaft, zumal man ein ansehnliches Spiel nicht erwarten sollte. Wir werden heilfroh sein, wenn sich die Punkte in unserem Gepäck befinden." Personalsorgen kennt er nicht und er will aus den Köpfen seiner Spieler unbedingt heraus bekommen, dass nur ein netter Samstagabend-Spaziergang ansteht.

Beim TV Ratingen hat man sich zusammen gesetzt und die Situation nach vier Niederlagen zuletzt analysiert. "Ich denke," sagt Trainer Ralf Trimborn, "wir wissen nun schon besser, woran es haperte. Aber das nur am Rande. Die Mannschaft steht einfach in der Pflicht, gute Spiele abzuliefern. In Wuppertal beim Saisonstart zeigte sie schließlich, dass sie es kann." Die SG Langenfeld II kommt heute (19.30 Uhr) an den wieder gut gefüllten Europaring. Auch der Vorjahres-Aufsteiger holte erst zwei Punkte bei seinem Heimsieg über Cronenberg. "Langenfeld spielt mit einer offensiv ausgerichteten 3/2/1-Deckung", sagt Trimborn. Er richtete die Übungseinheiten entsprechend darauf ein: "Sonst ist dieser Gegner schwer einzuschätzen wegen einiger Doppelspielberechtigungen. Aber egal, wir sind gefordert, haben ein Heimspiel und der erste Heimsieg ist einfach überfällig." Er stellt Bestbesetzung.

Mit Platz sechs nach zuletzt drei Siegen hat sich der TV Angermund erst einmal eine sichere Ausgangsbasis geschaffen. Diese gilt es im Heimspiel gegen den SC Cronenberg zu verteidigen. Gelingt der von allen erwartete Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten, ist eine Lauerstellung mit Blickrichtung nach oben möglich. "Genau die streben wir an", sagte Trainer Uli Richter. "Aber dieses Heimspiel ist kein Selbstläufer. Cronenberg verlor in der Regel immer knapp und hat in Velbert gewonnen." Zudem sorgt er sich um die angeschlagenen Christoph Schreiber und Felix Merten. Alle anderen sind fit.

Quelle: RP
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