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Lokalsport
Heiligenhaus geht ganz entspannt ins Top-Spiel

Heiligenhaus. Der Tabellenzweite aus Cronenberg kommt. Dank der guten Serie kann der Fußball-Landesligist aufatmen. Von Werner Möller

Endlich kann die SSVg Heiligenhaus wieder ein Landesligaspiel weitgehend befreit austragen. Zehn Punkte, die in den letzten vier Begegnungen eingefahren wurden, ermöglichten dies. und das gerade rechtzeitig: Denn nun steht ein hammerschweres Heimspiel an. Der Tabellenzweite SC Cronenberg ist zu Gast an der Talburgstraße (morgen, 15 Uhr). Die Hoffnungen der Wuppertaler, trotz der Dominanz des Tabellenführers SF Baumberg noch Meister zu werden, erlitten zwar einen empfindlichen Dämpfer zuletzt bei der 1:2-Heimschlappe gegen Sterkrade, aber aufgeben werden diese im Hinspiel mit 2:1 siegreichen Cronenberger, die die beste Abwehr der Liga stellen, ganz bestimmt nicht.

Bei der SSVg kann Trainer Deniz Top fast seine Bestformation stellen. Bis auf den gesperrten Bünjamin Dogan sind alle dabei. Einigen freilich wie Hiddi Aydogan, Markus Fürguth und auch der zuletzt zweifache Torschütze Gizm Rexhaj fehlt nach langer Verletzungspause die Spielpraxis, aber so langsam, wo es gilt, die letzten Punkte zum Klassenerhalt einzufahren, da kommen alle an ihre Normalform heran. Top kann am Sonntag wegen einer Schulterverletzung aktiv nicht mitwirken, Mustafa Kalkan hat muskuläre Probleme und bei Hakan Yalcinkaya zwickt der Rücken, aber eigentlich ist der Einsatz der Akteure ungefährdet.

"Wir haben jetzt mit Cronenberg und dann in Velbert zwei ganz schwere Aufgaben", sagt Deniz Top. "Solche Spiele kann man verlieren. Und dann schauen wir wieder tief nach unten, was sich dort so bewegt. Das wollen wir nicht, wir waren in Cronenberg völlig gleichwertig und nun bei Heimrecht, da soll ein Sieg her."

Über eine Vertragsverlängerung gab es noch keine offiziellen Gespräche. Top: "Ich bin in Heiligenhaus groß geworden. Hier muss man sich einfach wohlfühlen. Wir, also Bernd Wagner, Heinz Dedenbach und ich, wir planen schon zusammen die kommende Spielzeit. Alles läuft erfreulich gut und mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen." Man würde nicht mit Top über die kommende Saison sprechen, würde man ihn nicht mehr dabei haben wollen. Es deutet also alles auf eine Vertragsverlängerung hin, aber überstürzte Eile kennt man nicht an der Talburgstraße.

Quelle: RP
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