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Lokalsport
Heiligenhaus ist Velbert deutlich unterlegen

Heiligenhaus. Trainer Dietmar Grabotin nimmt die Niederlage des Fußball-Landesligisten gelassen. Die SSVg ist nun Siebter.

Es gibt Niederlagen - und es gibt Niederlagen. Vergangene Woche war Dietmar Grabotin, Trainer der SSVg Heiligenhaus, mächtig angefressen nach der Pleite in Cronenberg. Gestern, nach dem 0:2 gegen den SC Velbert, war der Coach des Fußball-Landesligisten völlig gefasst. "Der Gegner war uns in allen Belangen überlegen", sagte er. "Dann muss man das auch so anerkennen."

Eine gute Chance seiner Mannschaft hatte der ehemalige Bundesliga-Profi gesehen. Das war allerdings schon in der vierten Minute. Einen kurz ausgeführten Freistoß nagelte Bünjamin Dogan aus rund 25 Metern an den kurzen Pfosten. Zehn Minuten später schlug es im anderen Tor ein. Keeper Patrick Bas faustete eine Ecke genau vor die Füße des Velberters Albin Rec, der aus rund 14 Metern das 0:1 erzielte. Noch vor der Pause hatten die Gäste weitere Möglichkeiten, zu erhöhen - doch es ging mit 0:1 in die Halbzeit. "Ich habe dann auf eine Dreierkette in der Abwehr umgestellt, um im Mittelfeld mehr Druck zu erzeugen", sagte Grabotin. "Aber das hat leider auch nichts gebracht." Im Gegenteil: Heiligenhaus versuchte zu drücken, fing sich aber einen Konter und das 0:2 durch Robin Hilger ein. "Da sind wir halt das Risiko eingegangen", sagte Grabotin. "Aber da muss man ehrlich sein: Da war auch nicht mehr drin."

Hakan Yalcinkaya war der Pechvogel des Tages. Der Kapitän der SSVg hatte die ganze Woche nicht trainieren können, nachdem er am Mund genäht wurde. Zum Spiel meldete er sich wieder gesund, bekam bei einem Zweikampf kurz nach der Pause (er foulte seinen Gegenspieler Oguzhan Coruk) einen Ellbogen ins Gesicht. "Jetzt ist der Mund schon wieder dick", sagte Grabotin. "Aber der Hakan ist ja zum Glück hart im Nehmen."

Mit 16 Punkten steht Heiligenhaus nun zwar immer noch auf dem siebten Platz. "Aber wir müssen nächste Woche wieder punkten, damit wir nicht am Ende noch ins untere Drittel durchgereicht werden", betont Grabotin. "Ich bin aber trotzdem nicht unzufrieden. Im Moment haben wir viele Kranke und Verletzte, haben Probleme, 90 Minuten Vollgas zu geben. Das müssen wir akzeptieren - und es wird hoffentlich bald wieder besser."

SSVg: Bas - Horn, van Schwamen, Top (46. Ali-Khan), Fürguth - Yalcinkaya - Dogan (76. Rexhaj), Fujita - Karakitsos - Kalkan, Anastasiou (46. Prengel). Tore: 0:1 Rec (14.), 0:2 Hilger (63.) Zuschauer: 250

(asch)
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