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Lokalsport
Hösel hat frei und testet bei Turu

Hösel. Der Fußball-Bezirksligist steigt erst nächste Woche in die Pflichtspiele ein.

Für den SV Hösel verzögert sich die Rückrunden-Fortsetzung um eine Woche. Die Bezirksliga Gruppe 1 umfasst 17 Mannschaften und jede Woche muss eine pausieren. In der Gruppe 2 trifft dies auch auf Turu 80 II zu und so haben die beiden für Sonntag, 15 Uhr, an der Feuerbachstraße in Oberbilk ein Testspiel vereinbart. Die Oberbilker mit ihrem Trainer Georg Müffler, der auch schon einmal ein kurzes Trainer-Gastspiel in Lintorf gab, haben sportlich ähnliche Probleme im Abstiegskampf wie die Höseler.

In der Hinrunde musste der SV Hösel neunmal auswärts antreten und die Ausbeute verlief grausig: Null Punkte. Das muss sich beim Schlusslicht ändern. Nur am Neuhaus können in der Rückrunde nicht mehr genügend Punkte geholt werden für den Klassenerhalt. Das war für die sportlich Leitung um Trainer Christoph Höfig auch ein trifftiger Grund, den letzten Test auf fremden Gelände auszutragen. Um Rückrunden-Punkte geht es für den SVH erstmals am 6. März daheim gegen Vatanspor Solingen. Der Tabellenachte, der offen davon spricht, oben mitreden zu wollen, siegte im Heimpiel 5:1. Die Höseler kamen damals kaum aus der eigenen Hälfte hinaus und nun müssen sie zeigen, dass jetzt eine völlig andere Mannschaft auf dem Feld steht. Gelingt der dritte Saisonsieg, sollte man mit den Blau-Weißen durchaus wieder rechnen. Höfig: "Bei der Turu wird noch einiges ausprobiert. Wahrscheinlich schone ich dort meine Routiniers Mark Rueber und Stefan Kratofiel, beide sind nicht richtig fit."

Am Neuhaus haben sich die A-Junioren Kevin Peuler im Angriff und Alex Wagner im hinteren Bereich gut entwickelt. Dazu Vereinsboss Jürgen Kötte: "Ich beobachte oft das Training. Alle sind mit viel Eifer dabei. Diese Mannschaft will nicht absteigen. Wir wussten genau, wie schwer es für unsere 18-Jährigen wird, sich im Seniorenbereich durchzusetzen. Aber wirklich alle haben tolle Fortschritte gemacht." Und zwei weitere Routiniers wollen helfen, dass der SV Hösel sein neuntes Bezirksliga-Jahr übersteht: Dominik Woeste als Linksfuß im Angriff und links defensiv Matthias Berens. Der beruflich überlastete 32-Jährige wollte eigentlich mit dem Hinrunden-Ende die Fußballschuhe an den Nagel hängen.

(wm)
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