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Lokalsport
Ice Aliens: Keine Angst vor den Luchsen

Ratingen. Gegner Lauterbach ist dem Eishockey-Viertligisten bekannt. Doch Ratingen ist als Erster der Favorit. Von Patrick Schlos

Zur Halbzeit der Vorrunde in der 1. Liga West wartet wieder eine Begegnung mit einem bisher noch unbekannten Gegner auf die Ratinger Ice Aliens: Heute (20 Uhr, Am Sandbach) trifft das Team von Trainer Alexander Jacobs zum ersten Mal auf die Luchse aus dem osthessischen Lauterbach. Doch, wie bereitet man sich eigentlich auf so einen fast komplett unbekannten Gegner vor? "Wir haben für Lauterbach kein besonderes Trainingsprogramm", erklärt Alien-Verteidiger Simon Migas, der noch ergänzt: "Der Trainer bereitet uns mit seinem Programm ja immer akribisch auf die Spiele vor - egal welcher Gegner ansteht."

Auf dem Papier sind die Aliens als derzeit klarer Tabellenführer der Liga, dazu noch in der dritten Heimpartie in Folge, sowieso der eindeutige Favorit. Doch: Die ersten beiden Drittel im Duell mit den Pinguinen aus Wiehl, in denen die Gäste zunächst drei Treffer erzielten, hat gezeigt, dass auch die insgesamt überragend aufgelegten Außerirdischen nicht unverwundbar sind. "Man darf wirklich kein Team in dieser Liga unterschätzen. Und gerade bei Lauterbach sprechen die bisher engen Ergebnisse schon eine deutliche Sprache", sagt der Verteidiger.

Hinzu kommt, dass das Team von Trainer Arno Lörsch, der früher unter anderem als Übungsleiter für den EHC Neuwied tätig war, bisher nur gegen die Eisadler Dortmund und die Eisbären aus Hamm ohne Punkte vom Eis ging. Überhaupt sei der Gästetrainer für seine gute Arbeit bekannt und genieße insgesamt einen sehr guten Ruf in Spielerkreisen: "Nicht zuletzt auch der Tabellenstand zeigt deutlich, dass Arno Lörsch da ein richtig gutes Team zusammengestellt hat." Derzeit rangieren die Luchse, nach bisher nur sieben absolvierten Partien, mit insgesamt 13 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz der 1. Liga West und zählen zum engeren Kreis der Anwärter auf eine Endrundenteilnahme im nächsten Jahr.

Über das individuelle Potenzial der Lauterbacher Spieler will sich Simon Migas allerdings nicht abschließend äußern: "Mir sind die Luchse, zumindest zu einem großen Teil, dafür persönlich einfach zu wenig bekannt. Einige Namen kenne ich allerdings noch aus meiner Zeit im Nachwuchs - und diese Typen haben durchaus etwas auf dem Kasten." Insgesamt wollen die Ratinger deshalb vor allem auf sich selbst schauen: "Alexander Jacobs hat ein intensives und ausgewogenes Trainingsprogramm, das er mit uns unter der Woche durcharbeitet." Die Schwierigkeiten im Abschluss, welche die Aliens vor allem in den letzten beiden Partien gegen Wiehl und die Eisadler aus Dortmund begleitet hatten, sind im Training allerdings kein Thema: "Solange wir am Ende die Tore machen, sehe ich da - wie auch der Rest der Mannschaft, überhaupt keine Notwendigkeit, viel zu tun", erklärt der Verteidiger. Bei einer guten Gesamtleistung würde sich das schon von ganz alleine ergeben.

Quelle: RP
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