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Lokalsport
Ice Aliens reisen zum Tabellenletzten

Ratingen. Auf Papier ist der TuS Wiehl keine Konkurrenz. Im Hinspiel musste der Spitzenreiter jedoch ein 0:3 aufholen. Von Patrick Schlos

Wenn es für die Außerirdischen am Sonntag zur Eissporthalle an der Wiehler Mühlenstraße (17.15 Uhr) geht, dann spielt das Team von Trainer Alexander Jacobs beim derzeitigen Tabellenletzten erstmals um die Vorrundenmeisterschaft in der 1. Liga West. In der mittelrheinischen Provinz können die Ice Aliens den bereits 14 Sieg in Folge einfahren und damit schon fünf Spieltage vor Abschluss der Vorrunde für ein klares Signal an die potenziellen Konkurrenten in der Endrunde sorgen.

Schon jetzt können die Ratinger kaum mehr vom ersten Platz verdrängt werden - mit einem Sieg in Wiehl und einem Ausrutscher der Verfolger könnte das Team aber alle Rechenspiele beenden. Und zumindest das Hinspielergebnis macht berechtigte Hoffnung, dass die Ratinger auch in diesem Spiel wieder die Nase vorn haben werden: Auf heimischem Eis waren die Aliens den Pinguinen beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison am Ende beim 6:3-Erfolg deutlich überlegen.

Für Torhüter Dennis Kohl steht aber der Gedanke an den verfrühten Vorrundensieg nicht im Vordergrund: "Das wäre natürlich eine gute Sache. Wir denken aber von Spiel zu Spiel und am Ende müssen wir unseren Leistungszenit vor allem in der Endrunde erreichen." Gesetzt ist der Erfolg sowieso nicht, denn auch wenn Wiehl derzeit nach bereits 14 absolvierten Partien mit nur sechs Punkten den letzten Tabellenplatz belegt und der Klassenerhalt für die Pinguine in immer weitere Ferne rückt, konnte das Team von Trainer Ralf Alberts zuletzt wieder ein Lebenszeichen von sich geben.

Am vergangenen Wochenende besiegten die Wiehler den Neusser EV im Penaltyschießen, nach einem leidenschaftlich herausgespielten 2:2 in der regulären Spielzeit. Und auch die überraschende Führung im Hinspiel wird den Außerirdischen noch in Erinnerung geblieben sein: Damals konnten sich die Pinguine bis zur Mitte der Partie am Sandbach eine souveräne 3:0-Führung erspielen. Daran war damals vor allem der Stammtorhüter der Wiehler, Nils Isselhorst, federführend beteiligt.

Andererseits hatten aber auch die Außerirdischen den vermeintlich leichten Gegner zunächst unterschätzt und fanden lange Zeit, auch aufgrund einer Reihe von eigenen Fehlern, nicht in die Partie. Eine Situation, die die Aliens im Rückspiel unbedingt vermeiden sollten, denn Wiehl verfügt durchaus auch über einige fähige Kräfte, die nur darauf warten, eventuelle Schwächen der Aliens auszunutzen: Besonders hervorzuheben sind unter anderem der französische Verteidiger Christophe Veermersch, sein tschechischer Kollege im Sturm, Dominik Cerovsky, und Center Stefan Streser. Das bestätigt auch Aliens-Torhüter Dennis Kohl: "Wir müssen die Situation aus dem Hinspiel unbedingt vermeiden. Das darf uns auswärts in Wiehl nicht wieder passieren."

Quelle: RP
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