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Lokalsport
In Heiligenhaus geht die Angst um

Heiligenhaus. Die SSVg rutscht in der Tabelle der Fußball-Landesliga immer weiter ab.

Dass es in der Fußball-Landesliga plötzlich so eng wird für die SSVg Heiligenhaus, damit hatte rund um die Talburgstraße während der Hinrunde wohl niemand gerechnet. Nach dem ersten Saisondrittel bestand Blickkontakt zur Spitze, dann folgte Mittelmaß, sicherlich aufgrund der vielen Verletzungen, die sich unerwartet einstellten. Nun, nach den beiden Niederlagen zum Rückrunden-Auftakt, folgte der Sturz an den Gefahrenbereich. In den letzten elf Spielen gab es nur noch einen Sieg (in Wülfrath) und der Vorsprung auf Rang 15, dem Relegationsplatz, ist auf einen Zähler zusammengeschmolzen.

Es geht am Sonntag (15 Uhr) zum Oberliga-Absteiger VdS Nievenheim, dem Tabellenachten. Dort spielt der Ur-Tiefenbroicher Sebastian Schweers (28), der in seinen 15 Einsätzen fünf Treffer erzielte und zweitbester Schütze der Mannschaft ist hinter Kevin Scholz (7). 2:2 endete das Hinspiel, Heiligenhaus führte bis in die Schlussminuten 2:0 und diese beiden verschenkten Zähler schmerzen immer noch. "Genau wie die zuletzt in Benrath", sagte dazu Trainer Deniz Top. "Auch da war viel mehr drin, 70 Minuten lang waren wir klar überlegen. Wir haben darüber ausführlich gesprochen, das wird uns so schnell nicht noch einmal passieren." Aber auch in Nievenheim wird viel Defensivarbeit anstehen.

Es wird wie eigentlich immer längst nicht in Bestbesetzung gespielt. Torjäger Christos Karakitos muss pausieren, seine Fußverletzung ist hartnäckig, Mustafa Ali-Kahn brummt seine Zwei-Wochen-Sperre ab und große Fragezeichen stehen hinter dem laufstarken Bünjamin Dogan (Rippenprellung) und Angreifer Mustafa Kalkan. Der Torjäger klagt über Halsschmerzen, die nicht abklingen. Für den sehnlich zurückerwarteten Linksverteidiger Markus Fürguth kommt ein Einsatz zu früh, zumal seine Schichtarbeit kein geregeltes Training zulässt.

(wm)
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