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Lokalsport
Lintorf bangt um Kreisliga-Qualifikation

Lintorf. Der abgestürzte Traditionsklub steht nur einen Platz über dem "Strich", der den Abstieg bedeutet.

Rot-Weiß Lintorf sorgt sich zu recht, nicht dabei zu sein, wenn im kommenden Sommer die eingleisige Kreisliga A eingeführt wird. Dafür müsste RWL in dieser Spielzeit noch den achten Platz erreichen, derzeit sind die Lintorfer Siebter. Aber immer noch warten sie nach vier Rückrunden-Spielen auf den ersten Sieg. Insgesamt ist die Mannschaft einschließlich der Hinrunde schon fünf Spiele sieglos. Und noch ein Abstieg, nachdem es im letzten Sommer schon mit Pauken und Trompeten aus der Bezirksliga runter ging, würde diesen Traditionsverein ganz empfindlich treffen.

Aber jetzt ist Osterpause. In der Kreisliga ruht der Spielbetrieb. Man hat sich zusammen gesetzt, wie von Manager Daniel Ringel angekündigt, genau durchdacht, warum es plötzlich nicht mehr läuft. Nur noch zwei Tore wurden im Rückrundenverlauf geschossen. Ringel: "Ganz klar, es muss eine gewaltige Steigerung her. So darf es niemals weiter gehen." Sein Umfeld und er, sie waren aber nicht untätig. Man hat mit dem angesehenen Breitscheider Sportstudio "Injoy" gesprochen und von dort wurde umgehend Hilfe signalisiert. Ab sofort wird dort jetzt ständiges Training durchgeführt, auch die erforderlichen Trainer werden gestellt. RWL-Cheftrainer Frank Sippli und sein Assistent, zudem dessen Nachfolger für die kommende Spielzeit, Michel Hagenacker, sie treten im Sportstudio kürzer. Sie sind dabei, aber Fachtrainer bestimmen, wo und wie es lang geht. Und das alles unter der Aufsicht von Dunja und Farina Zwick, Mutter und Tochter, die Inhaber von "Injoy". Auch die in der Kreisliga B spielende Reserve (Platz acht, jenseits von Gut und Böse), kommt mit ins Studio. Dessen Trainer Udo Bartsch ist dann ebenfalls nur Mittrainierender.

Gleich nach Ostern stehen für die Lintorfer in der Kreisliga A zwei richtungsweisende Spiele an. Es geht zunächst gegen Kellerkinder: 3. April daheim gegen den Vorletzten MSV Hillal und eine Woche später zum Derby nach Homberg (Drittletzter). "Da müssen sechs Punkte her, um jeden Preis", so Ringel. Wohl nur dann kann man sich Hoffnungen machen, in der neuen Kreisliga A dabei zu sein.

(wm)
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