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Lokalsport
Lintorf und Angermund bleiben in Lauerstellung

Ratingen. Die beiden Erfolgsteams der Handball-Verbandsliga warten nur auf Ausrutscher von Spitzenreiter Überruhr. Von Werner Möller

In der Handball-Verbandsliga sorgten zuletzt sowohl der Tabellenzweite TV Angermund als auch der Dritte TuS Lintorf mit ihren Erfolgsserien für Furore. Noch steht die SG Überruhr recht sicher an der Tabellenspitze, aber bei nur drei Punkten Vorsprung auf den TVA und vier auf Lintorf ist bei noch acht ausstehenden Spielen im Titelkampf alles offen.

Die Lintorfer erwarten den Vorletzten und Dauerverlierer TB Wülfrath (Samstag, 18 Uhr). Allerdings gelangen den daheim sieglosen Kalkstädtern zwei Auswärtssiege, unterschätzen sollte man deshalb am Breitscheider Weg diese Truppe nicht. Lintorf, im Hinspiel 33:29 siegreich, kann bei günstigem Verlauf Zweiter werden und ist der Topfavorit. Dennoch warnt Trainer Christian Beckers: "Wir werden es erneut mit einem Gast zu tun haben, der bedächtigen Handball spielt um möglichst lange im Rennen zu bleiben, das kann uns vielleicht dadurch nervös machen. Da müssen wir schnell die entsprechenden Mittel finden." Er stellt seine Bestbesetzung.

Wenn man dem TV Angermund im Gastspiel bei der TG Cronenberg am Sonntagabend (18 Uhr) die Favoritenrolle zuschieben möchte, dann wird TVA-Coach Uli Richter so richtig giftig: "Cronenberg hat zuletzt in Remscheid Unentschieden gespielt. Und wir haben ein Auswärtsspiel am ungeliebten Sonntagabend. Das kann brutal eng werden, zumal Cronenberg sich niemals mit Platz zehn zufrieden gibt." Das Heimspiel war für seine Truppe beim 36:26 einfach, aber bei einem Stolpern droht der Sturz um mehrere Plätze. Auch personell geht es nicht optimal besetzt Richtung Wuppertal. Felix Merten ist noch im Urlaub, bei Martin Paukert hat wahrscheinlich der Beruf den Vortritt, Marcel Stefke ist verletzt und wie die Form von Florian Hasselbach aussieht, weiß man auch nie so recht.

Im Gastspiel des TV Ratingen beim Drittletzten SG Langenfeld II geht es für die Ratinger darum, sich unbedingt in der Tabelle noch zu verbessern. Platz sieben könnte zwar reichen für die neue Oberliga, in die man unbedingt will - sicherer wäre aber ein Aufrücken auf Rang sechs. Also müssen Punkte her, vor allem bei Gegnern, die tiefer stehen. Wie Langenfeld.

TV-Coach Ralf Trimborn hat sich die SG-Reserve mehrfach angesehen, zuletzt in Angermund. "Langenfeld verfügt über einige richtig gute Handballer," sagt Trimborn. Er nannte vornean Sven und Toni Kniesche, zudem Steffen Hambrock. Trimborn weiter: "Wir müssen auf uns schauen, wieder die erfreuliche Form der letzten beiden Spiele bieten, Schwächephasen auf ein Minimum reduzieren. Läuft das so, sind wir alle zuversichtlich, auch wenn es bestimmt nicht so einfach wird wie im Hinspiel". Das wurde 32:23 gewonnen.

Quelle: RP
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