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Lokalsport
Lintorfer Leichtathleten bleiben an der Jahnstraße

Ratingen. Eigentlich war es nur für eine Übergangszeit gedacht, der Umzug der Lintorfer Leichtathleten an die heimische Jahnstraße. Nun bleiben die Sportler des TuS 08 in ihrem "eigenen" Terrain und kehren nicht mehr zurück in das Stadion.

Der Umzug fand zunächst nur notgedrungen statt. Nachdem das Stadion für die Arbeiten am neuen Rasen gesperrt wurde, trainierten die Leichtathleten in Lintorf. Hier fehlten jedoch einige Utensilien. Um dem entgegenzuwirken, stellte das städtische Sportamt dem Klub für die Zeit der Renovierung Hürden sowie eine Hochsprunganlage aus dem Stadion zur Verfügung.

Weil gerade die Eltern der jüngeren Athleten den Umzug in die Heimat positiv aufnahmen und sich die Trainingsbeteiligung gravierend verbesserte, kam alsbald der Wunsch auf, nicht mehr ins Stadion zurückzukehren. Hierfür wurden Gespräche geführt, die letztlich darin mündeten, dass die Lintorfer die geliehenen Leichtathletik-Materialien behalten dürfen und für das Stadion neu angeschafft werden. Zudem wird in Lintorf eine einfache Kugelstoß-Anlage errichtet. Einzig zum Speerwurf müssten die Lintorfer Athleten immer noch ins Stadion ausweichen - der Kunstrasen würde durch die Speere irreparabel zerstört werden.

Gleichzeitig erhielt der TuS Lintorf breite Unterstützung des an der Jahnstraße ansässigen SC Rot-Weiß Lintorf. Der Fußballklub stellte den Leichtathleten während der Wintermonate Räumlichkeiten im Umkleidetrakt und Vereinsheim zur Verfügung. "Das ist eine sehr freudige Entwicklung", sagt Tim Humrich vom TuS 08. "Den Kindern und Jugendlichen bleibt künftig die Fahrt nach Ratingen erspart."

(asch)
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