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Lokalsport
Lintorfs Töpfer glaubt an Sieg in Mettmann

Lintorf. Der Torhüter des Handball-Oberligisten will unbedingt den ersten Saisonsieg einfahren.

Die Oberliga-Tabellenlage vom TuS Lintorf ist mies, aber die Laune von Handball-Torwart Tobi Töpfer, denn alle weit über Lintorf hinaus nur "Tobi" nennen, die ist vorzüglich. "Keine Sorge, wir kommen dort unten schon weg", sagt der 29 Jahre alte Service-Techniker im Außendienst aus voller Überzeugung. Am Samstag geht es für den Tabellen-Vorletzten zu seinem alten Verein Mettmann Sport. Zwei Jahre, gleich nach der A-Jugend, stand Töpfer dort zwischen den Pfosten und es gibt immer noch gute Verbindungen.

Seine Lintorfer haben alle drei Spiele bisher verloren, die Mettmanner dagegen immerhin drei Punkte auf ihrem Konto. Zudem haben sie in Andre Loschinski einen überragenden Rückraumwerfer. Töpfer fuhr deshalb vergangenen Samstag nach Wesel, um die Mettmanner, die dort 30:30 spielten, noch einmal zu beobachten. Auch Video-Aufnahmen wurden gemacht. "Das Mettmanner Spiel hat mir gefallen", sagt der Keeper, "aber Bammel müssen wir eigentlich nicht haben. Und der Loschinksi, wir beide kennen uns sehr gut, der hat Angst vor mir." Das meint er freilich nicht sonderlich ernst, es zeigt aber, dass es mit viel Selbstvertrauen in die Nachbarstadt geht.

Trainer Christian Beckers bescheinigt seinem Schlussmann, der in der Sommervorbereitung gesundheitliche Probleme hatte, ansteigende Form. Ein starker Töpfer und dahinter Laurits Gerdes, wenn es nicht nach Wunsch läuft, das wird unbedingt nötig sein, wenn im Mettmanner Herrenhaus etwas geholt werden soll (Samstag, 17.30 Uhr).

Christin Beckers stellt Bestbesetzung. Er führte selbst am Tag der Deutschen Einheit trotz Feiertag ein knallhartes Trainingsprogramm durch: "Bei der Tabellenlage kann man sich keine Pause leisten. Aber alle Spieler sind mit viel Begeisterung dabei. Man merkt es, sie wollen dort unten unbedingt weg."

Die Mettmanner haben ihren Torjäger Tim Wittenberg an die Adler Königshof (Nordrheinliga) verloren, dafür aber den routinierten Linkshänder Kim Neuenhofen verpflichtet. Beckers schätzt den Gegner deshalb nicht schwächer ein als in der letzten Saison - Mettmann wurde Siebter, Lintorf kam in der Oberliga zwei Plätze dahinter ins Ziel. "Es kann aber sein, dass Mettmann ähnlich wie wir noch längst nicht eingespielt ist", so Beckers. "Auch darin sehe ich eine ein gute Siegchance für uns."

(wm)
 
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