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Lokalsport
Neue Gesichter beim TuS Homberg

Ratingen. Michael Schulz übernimmt für Trainer Ramilo, der Job von Heribert Bergs wird aufgeteilt. Von Werner Möller

Weit über 30 Jahre lang war Heribert Bergs der große Alleinunterhalter der Homberger Fußballer. Das bleibt er auch, aber in Kürze, zum Saisonende, dann ist Schluss. Angekündigt hat er dies des öfteren, jetzt wird es, wie er versichert, keinen Rückzieher mehr geben. Aber seine Nachfolge, die hat der Lintorfer Versicherungskaufmann bestens geregelt.

Die Trainerfrage ist geklärt. Michael Schulz aus Wuppertal, früher als Fußballer Verbandsliga-Torschützenkönig, wird Nachfolger von Jose Ramilo. Der 50-Jährige trainierte bisher Bayer Wuppertal, Einigkeit Dornap und Jägerhaus Linde. Am Füstingweg führte auch schon ein erstes Probetraining durch, um sich ein Bild seiner zukünftigen Mannschaft zu machen.

Die Fußballabteilung führt künftig ein fünfköpfiges Team. Die sportliche Leitung übernehmen Sven Hartenfeller und Christian Schmieder, zugleich Spieler und Co-Trainer der zweiten Mannschaft. Dennis Kiesler, Kapitän der Reserve, kümmert sich um das Vereinsleben, Ralf Heinze um die Finanzen und das Sponsoring und Fred Hartmann um die Verwaltung (Pässe, Verbandsangelegenheiten). Hartenfeller: "Wir als TuS Homberg wollen die glänzende Arbeit von Heribert Bergs, dem wir unendlich dankbar sind für alles, was er geleistet hat, fortsetzen. Wir wollen eine interessante Adresse für die gesamte Umgebung bleiben." Er macht kein Geheimnis aus den Ambitionen des Vereins: "Es wird für die nächste Saison einige Veränderungen im Kader geben", sagte Hartenfeller: "In der kommenden Saison wollen wir dann um den Bezirksliga-Aufstieg mitspielen."

Mit allen Spielern, die der Tabellendritte der Kreisliga auch halten möchte, wurde gesprochen. "Der Kern der Mannschaft bleibt", so Hartenfeller. "Und mit neuen Spielern, die interessant sind, gibt es bereits Gespräche." Michael Schulz verfügt über gute Kontakte im Wuppertaler Raum, wo man sich ebenfalls umsehen wird.

Unverändert bleibt alles in der zweiten Mannschaft, die die Kreisliga B unbedingt halten soll. Aber unabhängig vom Klassenverbleib bleibt Klaus Rekowski auch kommende Saison der Trainer.

(wm)
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