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Lokalsport
Neue Räumlichkeiten für den DEG-Nachwuchs

Ratingen. Der Eishockey-Klub setzt die Vorgaben des Deutschen Eishockey-Bundes um. Die Spieler können nun auch "chillen". Von Roman Grombach

Wo einst einflussreiche Geschäftsführer wie Lance Nethery und Elmar Schmellenkamp die Geschicke der Düsseldorfer EG lenkten, hat nun der Nachwuchs des Eishockeyklubs an der Brehmstraße seine eigene Räumlichkeit. Der sogenannte "Chill-out-Bereich", wie er vom Verein genannt wird, steht allen Kinder- und Jugend-Mannschaften der DEG zur Verfügung. Möglich wurde die Einrichtung des Raums, in dem es neben einem Sofa und Sitzkissen auch ein Fernsehgerät zur Videoanalyse gibt, durch die Neustrukturierung der Geschäftsstelle.

Seit einiger Zeit schon ist die Leitung der Profiabteilung im linken Teil des Gebäudes zu finden und die Verantwortlichen des eingetragenen Vereins im rechten. Auf Anregung von Michael Staade, dem Vorsitzenden des Stammvereins, wurde zum Ende des Umzugs nun auch an die jüngsten Spieler gedacht. Eine Entscheidung, die zugleich einen Teil der Vorgaben des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) vorbildlich umsetzt, nach denen im Nachwuchsbereich einige Kriterien erfüllt werden müssen. Das sind beispielsweise ausreichende und garantierte Eiszeiten für alle Nachwuchsmannschaften, einige Internatsplätze und eben die Möglichkeit für videounterstützte Taktikschulungen. Werden alle Kriterien des DEB, die von den Knaben bis zur DNL reichen, erfüllt, bekommt der Verein in einem Belohnungssystem maximal fünf Sterne. Werden die Anforderungen verfehlt oder ungenügend umgesetzt, werden dagegen finanzielle Ausgleichszahlungen fällig. Ziel des Verbands ist es, so die Jugendarbeit der Vereine in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu forcieren.

"Der neue Bereich für die Jugend ist sehr schön geworden. Ich freue mich sehr und werde den Raum für taktische Schulungen und Besprechungen mit meinen Jungs nutzen. Auch, wenn es dann mit allen Mann schon ein wenig eng werden dürfte", sagt DNL-Trainer Georg Holzmann schmunzelnd und hat eine weitere Idee: "In den Ferien können wir dort auch vor der ersten Trainingseinheit zusammen frühstücken."

Noch hat die DEG nicht alle Vorgaben des DEB vollständig erfüllt, doch Holzmann ist sich sicher, dass dies nach einigen "kleineren Nachbesserungen" gelingen wird. Der Raum, der komplett in den Vereinsfarben in rot und gelb gehalten ist, sieht jedenfalls schon mal richtig gut aus.

Quelle: RP
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