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Ratingens Herren 30 peilen die Endrunde an

Lokalsport: Ratingens Herren 30 peilen die Endrunde an
Gut drauf: Für Ratingens Manager Daniel Meier ist Tennis eine echte Leidenschaft. FOTO: Achim Blazy
Ratingen. Der Tennis-Bundesligist ist Tabellenführer und für die Aufgabe beim Letzten Hamburg klarer Favorit.

Für die Herren 30 des Ratinger TC kümmert sich Daniel Meier um sämtliche wichtigen Belange. Seine Augen und Ohren hat er sowieso überall. Der Team-Manager, der auch selbst zum Tennis-Schläger greift, verpflichtet die Spieler und informiert sich über die Gegner in der Bundesliga. Vor dem vierten Spiel des Tabellenführers beim Uhlenhorster HC Hamburg (morgen ab 11 Uhr) hat sich Meier auch ein Bild vom Schlusslicht gemacht: "Der Klub ist aufgestiegen und will die Klasse halten. Sie haben sich nicht großartig verändert, wollen einfach Spaß haben und hegen keine großen Ambitionen."

Bei zwei Namen gerät der Manager jedoch ins Grübeln: Michael Stich und Nicklas Timfjord. Während der Schwede trotz seiner Position als Nummer eins eher unbekannt ist, gehört Stich seit seinem Sieg in Wimbledon (1991) zu den Legenden des Tennissports. Dieser Titel ist jedoch Vergangenheit und heute steht der 46-Jährige nur noch selten auf dem Platz. Auch in den Spielen der Bundesliga bei den Herren 30 fehlten Stich und Timfjord in den ersten beiden Auswärtsspielen der Hamburger. "In den Heimspielen ist die Chance zwar größer, dass beide zum Einsatz kommen, aber ich kann es mir eigentlich nur schwer vorstellen", erklärt Meier.

Zu viele Gedanken will sich der vorletzte Spieler in der Ratinger Aufstellung aber nicht machen. Er stellt lieber die Stärke des eigenen Teams in den Vordergrund. "Unser Erfolg in den letzten Jahren hat sich etwas rumgesprochen und gegen Hamburg müssen wir eigentlich gewinnen", erklärt Meier. Er wird gemeinsam mit Stefan Koubek, Marc Leimbach, Holger Zühlsdorff, Manuel Heiße und Alexander Bartusch für Ratingen aufschlagen.

Für den Österreicher Koubek und für Leimbach wird es der zweite Einsatz werden - eine Voraussetzung dafür, später in der möglichen Finalrunde dabei zu sein. Dass die Ratinger mit bisher drei Siegen aus drei Partien auf dem besten Wege dahin sind, steht für Meier außer Frage: "Alle Mannschaften hinter uns haben schon verloren. Und wenn wir noch straucheln sollten, können wir immer aufrüsten. Wenn wir gegen Hamburg gewinnen sollten, haben wir ohnehin schon einen großen Schritt in Richtung Endrunde gemacht."

Fürs letzte Heimspiel gegen den RTHC Bayer Leverkusen hat Ratingen in Nicolas Kiefer sogar ein echtes Ass im Ärmel. Dass der ehemalige Profi sein Können ein drittes Mal auf der Anlage am Götschenbeck zeigen wird, ist nicht ausgeschlossen. "Wir wollen die Finalrunde unbedingt erreichen und nach Ratingen holen", betont Meier. Dann käme die gesamte Organisation als weitere Aufgabe auf ihn zu.

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