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Lokalsport
Reiter suchen die Besten im Westen

Lokalsport: Reiter suchen die Besten im Westen
Wieder dabei: Martin Sterzenbach (hier mit Balougraf) vom RV Lippe-Bruch-Gahlen will seinen Titel von 2016 am liebsten verteidigen. FOTO: Ralph Matzerath (Archiv)
Kreis Mettmann. Die Rheinischen Meisterschaften in Langfort werden ab übermorgen wieder für vier Tage zum Mekka des Pferdesports. Von Bettina Salerno

"Lasset die Spiele beginnen!" Unter diesem Motto läutet der Pferdesportverband Rheinland am kommenden Wochenende wieder die Rheinischen Meisterschaften der Reiter auf Gut Langfort ein. Am Ende stehen dann die Meister 2017 in den Disziplinen Dressur- und Springreiten in den Klassen Ponyreiter, Junioren, Junge Reiter und Reiter fest. Zu erwarten sind nicht nur die Titelverteidiger von 2016 wie Heiner Schiergen (Krefeld), Martin Sterzenbach (Bottrop) oder auch Luca Michels (Heimbach) und Julia de Ridder (Aachen). Auch andere starke Teilnehmer haben sich angesagt, wollen die begehrte Meisterschärpe holen und mit dem Titel des Rheinischen Meisters nach Hause fahren. Es gibt sehr viele Dressur- und Springprüfungen beim viertägigen Reitturnier am Weißenstein - und es lockt wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit vielen Höhepunkten. Für Reitportfans dürfte es sich lohnen, vom 6. bis 9. Juli etwas Zeit für einen Besuch in Langfort einzuplanen.

Die Rheinischen Meisterschaften gehören in jedem Jahr zu den ganz besonderen Reitsport-Veranstaltungen im Rheinland. Entsprechend hoch sind die Nennungsergebnisse und die dichten Starterfelder mit jetzt angekündigten 55 Prüfungen. Das Angebot reicht von der traditionell am späten Samstagabend gerittenen Dressur-Kür der Klasse S** (Intermediaire ) bis hin zu den Rahmenprüfungen wie den Dressur- und Springreiterwettbewerben für die Jüngsten (dürfen nur mit Schulpferden bestritten werden). Es gibt zudem spezielle Prüfungen und Qualifikationen zum "Pavo-Jungpferde-Cup" in der Dressur sowie im Springen oder das "Amateur Championat FAB" im schweren Springen. Auch die Qualifikationsprüfungen zum "EQUIVA-Nicole-Uphoff-Nachwuchschampionat" und das "Holger-Hetzel-Nachwuchschampionat" im Springen der Junioren, das Jugend-Vereins-Championat Rheinland, das rheinischen Reitpferde- und Reitpony-Championat mit Finalprüfung und der erste große "Wintermühlen-FAB-Cup" oder die Qualifikationen zum Bundeschampionat für Dressur- und Springpferde bieten erstklassigen Sport. Dann stehen natürlich die vielen Qualifikationsprüfungen in den einzelnen Sparten für die jeweiligen Meistertitel im Mittelpunkt.

Verbands-Vorstand Rolf Peter-Fuß, der erfahrene Organisator dieser "Spiele", ist mit dem Stand der Dinge kurz vor dem Beginn der Meisterschaften sehr zufrieden: "Es wird garantiert wieder ein einmaliges Turnier. Das haben wir bisher immer geschafft und ich freue mich immer wieder aufs Neue auf diese Tage der Rheinischen Meisterschaften hier bei uns im Pferdesportzentrum Rheinland." Er muss es wissen. Schließlich sind es die 39. Rheinischen Meisterschaften für den Pferdesport-Verband Rheinland. Ganz sicher ist sich der Turnierleiter nicht: "Oder sind es schon 40?" Eigentlich ist die richtige Antwort darauf aber unwesentlich. Es wird ein großes Reitsport-Spektakel, das perfekt durchorganisiert ist.

Quelle: RP
 
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