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Lokalsport
RSV-Trainer Radojewski sieht sein Team gut gewappnet

Ratingen. Der Fußball-Oberligist hat sieben Wochen Vorbereitung hinter sich. Zum Auftakt bei Kalkum-Wittlaer (morgen, 15.30 Uhr) sind alle fit. Von André Schahidi

Peter Radojewski muss wahrscheinlich selber überlegen, wann er diesen Satz zuletzt sagen konnte. "Alle 22 Spieler sind fit", erklärt der Trainer von 04/19. "Wir haben keine Verletzten und können aus dem Vollen schöpfen." Das tatsächlich ist beim Fußball-Oberligisten in dieser Spielzeit selten bis gar nicht vorgekommen - und gerade rechtzeitig zum Pflichtspiel-Auftakt beim TV Kalkum-Wittlaer (morgen, 15.30 Uhr) tritt der RSV in voller Stärke an.

Daniel Keita-Ruel, der die letzten beiden Testspiele noch geschont wurde, hat diese Trainingswoche komplett bestreiten können. Auf ihm lastet auch in der Rückrunde die Hauptlast in der 04/19-Offensive - auch wenn Karoj Sindi auf der Außenbahn in den Tests für erhebliche Entlastung sorgte. Mit ihm ist der RSV in der Vorwärtsbewegung schneller. Und er kann Keita-Ruel die Bälle auflegen, die der Angreifer braucht.

Radojewski sieht sein Team in einer ganz anderen Verfassung als noch in der Hinrunde. "Wir haben jetzt sieben Wochen konzentriert trainiert. Haben vor allem zuletzt sehr kleine, intensive Spielformen gewählt. Ich merke, dass die Jungs richtig fit sind." Zumindest der Großteil. Einzig Yusuf Keser, Stefan Rott und Carlos Penan hängen nach ihren Ausfällen konditionell noch ein kleines bisschen hinterher. "Ich denke, die drei sind aber auch in ein, zwei Wochen wieder bei hundert Prozent", sagt Radojewski. "Insgesamt sind wir aber gut für die Rückrunde gewappnet."

Obwohl 04/19 nur vier Punkte über dem Abstiegsstrich steht, ist das am Götschenbeck überhaupt kein Thema. Ziele für die Rückrunde? "Stetig Punkte sammeln", sagt Radojewski. Während sein Hildener Kollege Björn Scheffels als Ziel für die restliche Saison einzig den Klassenverbleib anstrebt, ist Radojewski immer noch guten Mutes, mit seiner Mannschaft wieder in höherliegende Gefilde vorzustoßen. "Deshalb wollen wir direkt einen guten Start hinlegen", betont Radojewski. Da kommt der TV Kalkum-Wittlaer als Aufsteiger und Tabellenvorletzter augenscheinlich gerade recht. "Aber in unserer Liga darf man keine Mannschaft unterschätzen", betont der Trainer. "Ich habe mir Kalkum angeschaut, die haben im Winter auch nochmal zugelegt. Das ist nicht mehr die gleiche Mannschaft wie in der Hinrunde. Wir müssen uns konzentrieren und unsere eigenen Stärken abrufen. Dazu ist die Mannschaft aber in der Verfassung."

Karoj Sindi ist nicht der einzige Neue im blau-gelben Trikot. Benjamin Teichmöller kehrte vom FC Kray zurück und spielt als Rechtsverteidiger. Und Tolga Erginer kam aus Hilden. Vor allem Letzterer hat die Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Michael Kulm und Radojewski beeindruckt. Erginer spielt einen soliden Linksverteidiger - seine Ausflüge nach vorne sind aber richtig gefährlich. Und so kann es gut sein, dass Sindi, Keita und Erginer die Offensivflaute des RSV ein wenig lindern - das erste Spiel bei Kellerkind Kalkum-Wittlaer wäre jedenfalls ein ziemlich guter Zeitpunkt dafür.

Quelle: RP
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