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Lokalsport
RTC siegt nach Wetterchaos

Ratingen. Nach der 4:2-Führung in Wanne-Eickel wurden die Doppel nicht mehr gespielt.

Ein Blick auf die Uhr hatte gereicht. Als um 20 Uhr die Einzelspiele nach sechs Stunden beendet waren, einigten sich alle Beteiligten auf ein vorzeitiges Ende des Spiels der Herren 30 zwischen dem TC Parkhaus Wanne-Eickel und dem Ratinger TC (RTC). "Das war eine reine Vernunftsentscheidung. Niemand hatte mehr Lust, bis spät in den Abend zu spielen und große Zweifel an unserem Sieg gab es auch nicht mehr", sagte RTC-Manager Daniel Meier. So wurden die Doppel schließlich aufgeteilt und für die Ratinger stand am Ende mit einem 5:4-Erfolg der vierte Sieg im vierten Spiel der Tennis-Bundesliga fest. Dadurch ist dem RTC die Teilnahme an der Finalrunde kaum mehr zu nehmen.

"Das Wetter war unterirdisch und deswegen mussten wir in der Halle spielen. Sowas ist nervig, aber wir wollten gewinnen und das haben wir geschafft", sagte Meier über das Match, das nach der 4:2-Einzelführung noch nicht endgültig entschieden war. Doch auch die organisatorischen Rahmenbedingungen waren in Wanne-Eickel alles andere als optimal. Insgesamt standen in der Halle nur zwei Tennisplätze zur Verfügung, wodurch die Einzel in drei statt wie üblich in zwei Blöcken gespielt werden mussten. "Dadurch hat sich alles brutal in die Länge gezogen", sagte Meier.

Die Umstellung vom Sandplatz- auf das Hallentennis schien Jeroen Masson am einfachsten zu fallen. Der Belgier in Diensten des RTC besiegte Frank Ehlert deutlich mit 6:1, 6:2 und sicherte gemeinsam mit Marc Leimbach, Holger Zühlsdorff und Carsten Gröger den Ratingern jeweils einen Punktgewinn. Weniger erfolgreich lief es für Daniel Meier und Boy Wijnmalen. Während der Manager und Spieler in Personalunion mit 3:6, 4:6 gegen Johannes Schneider verlor, zog der Niederländer gegen den Franzosen Maxime Bonami mit 4:6, 6:7 den Kürzeren. Für Wijnmalen war es im dritten Einzelspiel bereits die dritte Niederlage. "Er ist guter Spieler für die Positionen zwei und drei. Jetzt musste er oft auf unserer Eins spielen und da sind die Gegner zu stark", erklärte Meier die Niederlagen des Aufschlag-Asses.

Viele Worte wollte der hauptberufliche Banker über das Match dann nicht mehr verlieren. Lieber richtete er den Blick auf das kommende Wochenende, wenn die Ratinger den TC Raadt Mülheim zum Spitzenspiel der Nord-Gruppe am Götschenbeck empfangen. "Wir konzentrieren uns jetzt auf das Spiel und den möglichen Gruppensieg", betonte Meier. Dann hoffentlich bei besserem Wetter - noch ein Regenchaos braucht beim RTC keiner.

(new)
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