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Lokalsport
Schwere Aufgabe für TV Ratingen

Lokalsport: Schwere Aufgabe für TV Ratingen
Trainer Ralf Trimborn freut sich auf das Pokalspiel. FOTO: Blazy
Ratingen. Der Handball-Oberligist muss heute im Pokal gegen Langenfeld ran.

Nein, von Schwerstarbeit will Simon Krämer überhaupt nichts wissen, wenn man den Abwehrchef des TV Ratingen auf das Handball-Pokalmatch der ersten HVN-Runde heute (20.30 Uhr, Europaring) gegen den alten Rivalen SG Langenfeld anspricht. "Unsere Mannschaft ist gefordert", sagt der in Ratingen Ost wohnende 29 Jahre alte Betriebswirt einer Dänischen Firma, der von Kind an das Grün-Weiße Traditionstrikot trägt. "Ein einzelner Spieler kann gegen einen so starken Gegner wie diese Langenfelder, die zwei Klassen höher spielen, überhaupt nichts ausrichten. Wenn wir diese Truppe aus dem Pokal werfen wollen, dann muss alles stimmen. Von vorne bis hinten. Aber genau das haben wir natürlich vor, wir wollen auch im Pokal weiter kommen."

Sicherlich ein großes Ziel des Turnvereins gegen diese SGL, die aus der 3. Liga abgestiegen ist und nun unter ihrem neuen Trainer Jurek Tomasik in der Nordrheinliga aufschlägt. Krämer: "Ein Zwei-Klassen-Unterschied ist kaum zu verkraften. Aber es wird interessant. Wir können feststellen, wie stark diese Regionalliga ist und wo wir selbst nun elf Tage vor dem Start in die Meisterschaft stehen." Die Ratinger werden als Verbandsliga-Vizemeister, auch wenn sie es überhaupt nicht gerne hören, zu den klaren Favoriten gehandelt und ein Fehlstart darf man sich keinesfalls leisten. Erster Punktspielgegner am 16. September am Europaring ist der TB Solingen (18 Uhr).

Trainer Ralf Trimborn hat drei neue Gesichter zur Verfügung. Den Halblinken Nico Kötter vom TuS Volmetal oder den Linkshänder Johann Scheidgen, der aus Velbert gekommen ist. Im Tor steht neben Tim Pawlik das 18 Jahre alte Talent Sebastian Götze, denn Max Scholz ist nicht fit und wird geschont. Diese drei Neuen zu beobachten und einzuschätzen, das ist ebenfalls ein Besuch des Pokalspiels wert. Und Trimborn erhofft sich einen engen Verlauf: "Wir müssen lange mithalten, dann steigen unsere Chancen. Wir wissen, dass sich Jurek Tomasik mit unserer Mannschaft genau beschäftigt hat. Langenfeld mit seinen vielen Studenten nimmt dieses Pokalspiel ebenfalls überaus ernst."

(wm)
 
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