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Lokalsport
SG-Handballer sind jetzt auf dem richtigen Weg

Ratingen. Der Drittligist lieferte beim 23:22-Testsieg über den VfL Gummersbach II bis zum 20:12 eine starke Leistung.

Simon Breuer gewinnt immer mehr Erkenntnisse. Die neuste: Die Rückraum-Konstellation aus der vergangenen Saison um den Spielertrainer, Arthur Giela und Dominic Kasal scheint auch in diesem Jahr zu funktionieren. Wegen unterschiedlicher Verletzungen stand das Trio im Test des Handball-Drittligisten beim VfL Gummersbach II zum ersten Mal für eine Halbzeit gemeinsam auf dem Parkett - und konnte beim 23:22 (14:10)-Sieg über den künftigen Ligakonkurrenten überzeugen. "Darauf können wir aufbauen. Allerdings müssen wir weitere Möglichkeiten finden, falls einer von uns ausfällt oder einen schlechten Tag erwischt", sagte Breuer.

Mit dem etatmäßigen Personal war die SG die überlegene Mannschaft und erspielte sich bis zur 40. Minute sogar eine 20:12-Führung. "Das war schon eine sehr gute Leistung. Wir standen in der Defensive gut und haben vorne unsere Tore gemacht", berichtete Breuer. Immer mehr Wechsel sorgten allerdings in der Endphase der Partie für einen Bruch im Spiel der Ratinger. Ohne Breuer, Giela und den einzigen Linkshänder Lennard Maesch nutzten die Gastgeber die Abstimmungsprobleme bei der SG aus und kämpften sich heran.

Die Entscheidung fiel eine Minute vor Schluss, als Kasal einen Siebenmeter zum 23:21 verwandelte. Gummersbach konnte darauf nur noch mit dem Anschlusstreffer antworten. "Es wird immer besser, auch wenn ich Dinge wie das Tempospiel sehe, die noch nicht optimal laufen", meinte Breuer.

Morgen geht es für die Ratinger dann im Turniermodus weiter. Die SG trifft bei einem Blitzturnier des VfL Gladbeck auf den Gastgeber und den TV Korschenbroich. Beide Teams sind den Ratingern aus der bisherigen Vorbereitung bereits bekannt. Beim eigenen Sven-Maletzki-Cup spielte Korschenbroich in der Halle an der Gothaer Straße vor, während das Löwenrudel beim Pirates-Cup gegen Gladbeck in der Gruppenphase zunächst ein 17:17 erzielte und später das Finale sogar deutlich mit 16:25 verlor.

"Wir werden noch einmal etwas ausprobieren. Aber wir wollen uns gegen einen ambitionierten Oberligisten und gegen einen Ligakonkurrenten behaupten und durchsetzen", betont Breuer. Und vielleicht ist er anschließend wieder um eine neue Erkenntnis schlauer.

(new)
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