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Lokalsport
SG hofft auf Wunder-Wiederholung

Ratingen. Im Spiel gegen Tabellenführer Fredenbeck (heute, 18 Uhr) wäre alles andere als eine Niederlage für den Handball-Drittligisten eine Überraschung. Von André Schahidi

Es ist noch gar nicht so lange her, da konnten sie im Lager der SG Ratingen ihren Augen kaum trauen. 35:28 hatte das Löwenrudel gewonnen, es war der 24. Oktober des vergangenen Jahres - und nach zuvor vier Niederlagen in Folge war die Freude über den Triumph beim bis dato ungeschlagenen Tabellenführer riesengroß.

Nun, fast fünf Monate später, sind die Aussichten auf einen Erfolg der Ratinger im Duell (heute, 18 Uhr) gegen den Immer-Noch-Tabellenführer aus Fredenbeck nicht gerade größer. Obwohl die SG Tabellensiebter ist, trennen beide Teams 14 Punkte. Und, wie Simon Breuer sagt: "Schon wenn wir komplett wären, müssten wir einen guten Tag erwischen. Aber mit den Ausfällen, die wir haben, wird es schwer."

Da ist Arthur Giela, der fehlen wird. Auch Dominic Kasal wird vom Trainer zwangsgeschont: "Er quält sich zwar immer wieder, aber ich möchte ihm die Möglichkeit geben, den gebrochenen Fuß komplett und sauber zu kurieren", sagt Breuer, der dafür noch einmal auf Christian Rommelfanger zurückbleibt. "Wir arbeiten gerade daran, dass Chris bis zum Ende der Saison bei uns bleibt, um Dominic zu entlasten", erklärt Breuer.

Der Einsatz von Damian Janus ist noch fraglich - der Kreisläufer hofft aber selbst, gegen Fredenbeck wieder von der Partie sein zu können. "Das wäre natürlich sehr wichtig für uns, vor allem in der Abwehr", betont Breuer. Die vergangenen Tage konnte der Defensiv-Chef aufgrund seiner Arbeit nicht trainieren, "wir werden kurzfristig sehen, was geht", sagt Breuer.

Der freut sich sehr über die Verpflichtung des neuen Torhüters David Ferne aus Hagen. "Wir hatten in den letzten Tage schon viele Spieler, auch Torhüter, zum Probetraining da. Aber bei David wussten wir gleich: Wenn es machbar ist, schlagen wir zu", betont Breuer, der gemeinsam mit Manager Bastian Schlierkamp jetzt vor allem nach Linkshändern sucht. Einen Rechtsaußen, jung und talentiert, soll schon fast gefunden sein. "Aber im Rückraum ist es sehr, sehr schwer", sagt Breuer. Wahrscheinlich noch schwieriger als die heutige Aufgabe mit dem Spiel gegen Fredenbeck.

Quelle: RP
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