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Lokalsport
SG nach Pleite in Longerich rechnerisch noch nicht sicher

Ratingen. Nach dem 25:30 beim Relegations-Rivalen braucht der Handball-Drittligist theoretisch noch einen Sieg.

So ganz raus aus dem Schneider ist die SG Ratingen vier Spieltage vor dem Ende der Saison in der Dritten Handball-Liga immer noch nicht. Zumindest rechnerisch. Denn nach der 25:30-Niederlage beim Longericher SC rutscht das Team von Spielertrainer Simon Breuer in der Tabelle auf den neunten Rang ab - hat aber bei noch acht zu vergebenden Punkten sechs Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Anbrennen wird da wohl nichts mehr.

Ärgerlich war die Niederlage beim Gegner der Aufstiegsrelegation im Sommer 2014 dennoch. Denn Platz sieben berechtigt zur Teilnahme am DHB-Pokal - und der Rang ist erst einmal wieder futsch. Schuld daran ist vor allem die zweite Hälfte des Löwenrudels in Köln. Denn bis zur Pause waren die Ratinger ebenbürtig. Wenn auch nicht gut - denn gerade in der Anfangsphase leisteten sich beide Teams eine wahre Fehler-Orgie. Nervosität prägte die Partie, die dennoch gleichauf verlief. Nach dem 8:10 nahm Richard Ratka seine Auszeit und brachte noch einmal eine positive Wende.

Den Schlüsselmoment gab es dennoch wohl kurz vor der Halbzeit: Bei 14:14 vergab Ben Schütte einen Siebenmeter, kurz darauf gingen die Gastgeber wieder in Führung und nahmen diese auch mit in die Pause.

Dennoch hielt das Löwenrudel das Spiel offen, bis zum 18:18 verlief die Partie gleichauf. Dann jedoch traf Longerich gleich viermal in Folge - ein Schlag, den das Breuer-Team nicht mehr verkraftete. Mike Schulz (46.) und Sebastian Bartmann (51.) waren die SG zwar noch einmal auf drei Tore heran, insgesamt jedoch verwaltete Longerich die Führung souverän bis zur Schlusssirene.

SG: Stecken, Jaeger - Rommelfanger, Bednarzik, Breuer (8), Janus (4), Schütte (2/1), Schlierkamp F. (1), Bartmann (2), Schulz (3), Kasal (3), Müller, Eckervogt (2).

(asch)
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