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Lokalsport
Spitzenspiel für den Spitzenreiter

Ratingen. Der TuS Lintorf muss in der Handball-Verbandsliga zu Verfolger Mettmann. Von Werner Möller

Die gesamte Handball-Verbandsliga blickt am Samstagabend (18.30 Uhr) gebannt nach Mettmann. Im dortigen Herrenhaus steht das große Gipfeltreffen an zwischen Mettmann Sport, dem Tabellendritten, und dem verlustpunktfreien Spitzenreiter TuS Lintorf. Mettmann liegt zwei Zähler zurück.

Die beiden Mannschaften kennen sich genau. Laufwege, das jeweilige Deckungsverhalten, Stärken und Schwächen der aller Torleute, die Kreisanspiele, alles ist ausgekundschaftet. Weder Mettmanns ehrgeiziger Trainer Jürgen Tiedermann mit seinem stets energiegeladenen Assistenten Markus Flieter noch Lintorfs Coach Christian Beckers mit Manager Kalle Töpfer neben sich auf der Bank haben etwas ausgelassen, was man vielleicht wissen müsste.

Was spricht für Mettmann? Diese Mannschaft, die alle drei Heimspiele hoch gewonnen hat und nun den vierten Heimsieg anstrebt, spielt wuchtiger. Tim Wittenberg, Jan Schierweit, Heimkehrer Andre Loschinski, das alles sind kernige Typen. Sie können den Ball behaupten, verstehen das Deckungsspiel und haben genug junge Flitzer um sich herum, die sie jederzeit mit Tempogegenstößen bedienen können.

Und die Lintorfer? In den letzten 20 Jahren war keine Mannschaft vom Breitscheider Weg so stark wie der aktuelle Tabellenführer. Wirklich gefährlich werden konnte ihr bisher noch kein Gegner. Allerdings - ein übermäßig robuster Akteur wie Mettmanns Wittenberg ist nicht dabei. Alles lebt von der Schnelligkeit, auch vom schnellen gedanklichen Umschalten. Hinten wie vorne. Über diese Schiene gelang es Christian Beckers, die beste Abwehr der Liga zu formen.

Zu diesem Nachbarderby meint der 27-Jährige: "Mettmann hat durch die Heimkehr von Loschinski den besten Kader der Liga. Wir müssen beim Vizemeister antreten, der sich noch verstärken konnte. Aber wir fahren mit einem knappen Zwei-Punkte-Vorsprung dorthin und der soll erhalten bleiben." Es geht in Bestbesetzung in die Nachbarstadt. Die Parkplatznot rund um die Sporthalle ist groß, sie wird restlos voll sein, und eine rechtzeitige Anfahrt ist deshalb unbedingt empfehlenswert.

Quelle: RP
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