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Lokalsport
Sportkegler setzen sich im Endspurt durch

Heiligenhaus. Gegen Konkurrent KSV Riol machten es die Heiligenhauser spannend - am Ende reicht es zum 3:0-Erfolg.

Zwei Blöcke lang sah es im Heimspiel des SK Heiligenhaus so aus, als verlebte die Mannschaft um Kapitän Marcel Grote einen ruhigen Bundesliga-Spieltag. Dann wurde es noch einmal eng - doch am Ende holten die Sportkegler gegen den KSV Riol doch noch den klaren 3:0-Erfolg.

Daniel Mittelstädt erlebte einen relativ gebrauchten Nachmittag. Er musste lange überlegen, wann er zum letzten Mal zu Hause mit 851 Holz von der Bahn gekommen ist. Ein wenig besser machte es Robin Holler mit 862 Holz. "Schieben wir es mal auf die frostigen Temperaturen", scherzte Kapitän Marcel Grote nach dem Spiel. Die Gäste aus Riol konnten diese ungewohnten Schwächen jedoch nicht ausnutzen, wodurch die Heiligenhauser einen komfortablen Vorsprung mit in den Mittelblock nahmen. Dort gehörte die Show dann Alexander Ratzko. Das Heiligenhauser Eigengewächs holte sich mit starken 917 Holz bereits die zweite Heim-Bestmarke der Saison und konnte das Punktepolster auf Riol weiter vergrößern. Auch Karsten Detert lag zur Halbzeit voll im Rennen um die Bestmarke, im zweiten Abschnitt fehlte ihm mitunter das Glück, so dass er sich mit 858 Holz begnügen musste. Die Rheinland-Pfälzer taten sich auf den Heiligenhauser Holzbahnen, fast schon gewohnt, schwer (Hoffmann 825, Klink 839).

Dass es zum Ende dennoch noch spannend um die Zusatzwertung wurde, war zwei Umständen geschuldet. Zum einen verschliefen sowohl Grote (411) als auch Thomas Habeth (420) ihre ersten Halbzeiten komplett, zum anderen brannten die Rioler Knobel und Immendorf ein "Neuner-Feuerwerk" ab. Kai Knobel lag nach 90 Wurf gar auf Tagesbestzahl-Kurs, was ihm sechs Wertungen eingebracht hätte. Der Brasilianer Bernardo Immendorf schickte sich derweil an, die 862 Holz von Robin Holler und die vier Heimkegler darunter ernsthaft zu gefährden und weitere Einzelwertungen zu stehlen. Bei zehn Einzelwertungen sichert sich die Gastmannschaft die Zusatzwertung im Gesamtergebnis. Dann fanden sowohl Habeth als auch Grote besser ins Spiel. Nach Holzgleichheit vor der letzten Gasse behielt der Kapitän die Oberhand (Grote 862 - Immendorf 844). Habeth schnappte sich auf den letzten Metern den bis dato besten Rioler Klink mit 840 Holz, so dass auch die bärenstärken 898 Holz von Kai Knobel nicht mehr entscheidend ins Gewicht fielen.

Das Spiel endete mit 5190:5012 Holz, 51:27 in der Einzelwertung.

"Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Die Vorgabe lautete, zu Null zu spielen, das haben wir geschafft. Dass es gegen eine absolute Topmannschaft auch mal eng werden kann, ist immer einkalkuliert", sagte Grote. Am 30. Januar werden dann die Weichen für die Meisterrunde gestellt. Im Heimspiel gegen die TG Herford geht es möglichst darum, keinen Punkt abzugeben, um den dritten Tabellenplatz weiterhin zu behaupten.

Quelle: RP
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