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Lokalsport
Sportkegler stehen vor der Meisterrunde

Heiligenhaus. Nach dem 3:0 gegen Herford kann die SK Heiligenhaus nur noch theoretisch aus den Play-off-Rängen fallen. Von Manuel Kleine

Im letzten Heimspiel der regulären Saison ließen die Sportkegler Heiligenhaus den Gästen aus Herford beim 3:0 nicht den Hauch einer Chance. Dabei profitierte das Team um Kapitän Marcel Grote von zahlreichen hervorragenden Zahlen. Top-Kegler Daniel Mittelstädt, der nach einem mäßigen Heimspiel unter der Woche eine Extraschicht einlegte, war von der ersten Kugel an hochkonzentriert und setzte mit 935 Holz das erste Ausrufezeichen. Dass Marcel Grote die 900er Marke mit 888 Holz nicht knacken konnte, lag an einer miserablen Schlussbahn. Nichtsdestotrotz erspielten sich die Heiligenhauser einen komfortablen Vorsprung auf Herford, bei denen vor allem Florian Grohmann mit 852 Holz zu gefallen wusste. Im Mittelblock fand Thomas Habeth gut in die Spur und belohnte sich mit 877 Holz. Alexander Ratzko kam die Leichtigkeit des letzten Heimspiels über das spielfreie Wochenende etwas abhanden. Nach mäßigem Start kämpfte er sich am Ende noch auf 851 Holz. Herford konnte auch da nicht folgen (Hippert 820,Klein 835).

Die Weichen für einen souveränen Heimsieg waren gestellt. Robin Holler und Karsten Detert vollendeten in beeindruckender Manier. Detert lieferte mit 882 Holz sein bestes Heimergebnis der Saison ab, Holler untermauerte seine bärenstarke Form mit 935 Holz. Da er noch 16 Holz mehr geräumt hat als Teamkollege Mittelstädt, durfte sich der Youngstar zudem noch über den Tagessieg freuen. Im Anschluss an das Spiel war Kapitän Grote voll des Lobes: "Vor dieser Mannschaftsleistung kann ich nur den Hut ziehen. Thomas hat seine neue Rolle im Mittelblock perfekt angenommen, während Karsten und vor allem Robin am Ende noch mal alles rausgehauen haben."

Neben dem überzeugenden 3:0 Erfolg können sich die Heiligenhauser zudem auf die Teilnahmen an der Meisterrunde freuen. Auch der dritte Tabellenplatz ist den Heljens-Städtern kaum noch zu nehmen - im Gegenteil: In den verbleibenden zwei Partien kann dieser Platz noch zementiert werden. Am 13. Februar. kommt es zum Nachbarschafts-Duell beim SK Düsseldorf (13 Uhr in der Kegelhalle an der Graf-Recke-Straße), mit denen die Heiligenhauser noch eine offene Rechnung haben. "Im Heimspiel gegen Düsseldorf haben wir keinen guten Tag erwischt und einen Punkt abgeben müssen. Den wollen wir uns dort zurückholen." Auf gewisse Spiele freut man sich - zumal das Derby gegen Düsseldorf neu ist. Volle Ränge und gute Stimmung sorgen für die Extraportion Motivation. Außerdem gelten die Kunststoffbahnen dort als sehr ergiebig, so dass einige Top-Zahlen fallen werden.

Quelle: RP
 
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