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Lokalsport
Sportkegler verlieren und freuen sich auf Meisterrunde

Heiligenhaus. Deutliche Klatsche - und trotzdem zufrieden. So fühlte sich Marcel Grote nach dem letzten Spieltag in der Kegel-Bundesliga. Seine SK Heiligenhaus hatten bei Ninepin Iserlohn deutlich 0:3 verloren. Doch in der Endabrechnung der Tabelle steht dennoch Rang drei und damit verbunden die erneute Teilnahme an der Meisterrunde. "Für uns ist dieser dritte Platz gerade in dieser Saison eine Sensation. Wir haben mit Holger Parassini einen absoluten Top-Spieler an die Konkurrenz verloren, hatten ständig Verletzungssorgen oder Terminprobleme. Wir freuen uns auf die Meisterrunde und vor allem auf unseren Heimspieltag." Der findet am 10. April im Heljens-Bad statt.

Dennoch gibt es auch Bedenken. "Leider ist die Bundesliga ja sehr vorhersehbar. Abgesehen vom Zweikampf um die Meisterschaft zwischen Holten und Oberthal, der ausnahmsweise mal spannend ist, ist die Liga in ihren Strukturen gefangen. Spieltage dauern zu lange, das Spielsystem ist zu undurchsichtig. Und die Meisterrunde geht über einen Monat - das ist viel zu sehr auseinandergezogen", betont Grote.

Das letzte Spiel in Iserlohn hatte auf die Schlusswertung keinen Einfluss mehr. Dennoch ärgerten sich die Gäste durchaus über die Pleite. Alexander Ratzko gelang die Heiligenhauser Tagesbestzahl von 842 Holz, nach dem ersten Block lagen die SK gar vorne. Danach jedoch riss der Faden. Karsten Detert und Daniel Mittelstädt (718/814 Holz) lagen verletzungsbedingt weit unter ihrer Normalform. Im letzten Block kam Grote selbst zwar noch zu 829 Holz, Thomas Habeth errechte jedoch nur 762, wodurch ein Punktgewinn in der Schlussabrechnung knapp um eine Einzelwertung verpasst wurde.

Quelle: RP
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