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Lokalsport
SSVg mit viel Mut gegen Meerbusch

Heiligenhaus. Der Spitzenreiter kommt mit fünf Siegen in Folge nach Heiligenhaus.

Am Sonntag steht für den Fußball-Landesligisten SSVg Heiligenhaus die schwerste Hinrunden-Heimaufgabe an. Der Tabellenzweite TSV Meerbusch, der Oberliga-Absteiger, der unbedingt sofort zurück nach oben will, kommt an die Talburgstraße. Letzten Sonntag fegten die Linksrheinischen daheim den ebenfalls der Spitzengruppe angehörenden SC Velbert mit 9:1 vom Platz. Nun wissen alle, wie stark dieser TSV Meerbusch ist, der zudem zuletzt fünf Siege landete.

Die daheim noch unbesiegten Heiligenhauser kassierten zuletzt zwei Auswärts-Niederlagen und rutschten auf Platz sieben ab (14 Punkte). Da soll endlich wieder ein Erfolg her, aber gerade gegen Meerbusch? "Wir werden uns bestimmt nicht verstecken", verspricht Trainer Deniz Top, der wohl selbst mitspielen wird, denn die Ausfallliste umfasst inzwischen elf Spieler. Ganz bitter ist dabei die erneute Verletzung von Mustafa Kalkan, der sich ohne jede Fremdeinwirkung einen Außenbandriss im Fuß zuzog. Dabei befand sich 25-Jährige in der Form seines Lebens. So stark wie in den letzten Spielen hatte sich der Angreifer der rechten Seite verletzungsbedingt lange nicht mehr präsentiert. Jedenfalls ist die Hinrunde, wie Top es sieht, damit gelaufen.

Der Trainer-Bruder Altan Top ist gesperrt. Die Heiligenhauser wollten den Staffelleiter mit einem Video-Beweis von der Unschuld des Rechtsverteidigers überzeugen, der in eine Handgreiflichkeit geriet bei einer Streitschlichtung während der Nachspielzeit in Jüchen. Aber der Beweis wurde nicht angenommen. Nun muss Top vier Wochen pausieren und ob Yussef El Boudihi ihn vertreten kann, ist mehr als fraglich. Den Allrounder, den Deniz Top überall einsetzten kann, sogar im Angriff, laboriert an einer schmerzhaften Knöchelverletzung. Zu allem Überfluss brach sich Gizm Rexhaj die Hand, auch dessen Einsatz ist fraglich.

Aber Mohammet Bayrak, der 24 Jahre gebürtige Heiligenhauser, ist nach monatelanger Verletzungspause wieder fit. "Klar, mir fehlt die Spielpraxis, aber das kommt schnell", so der überall im Mittelfeld einsetzbare Student. Ein Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel quälte ihn den ganzen Sommer über bis in diesen Herbst hinein. Das haben die Ärzte nun wohl in den Griff bekommen. "Das Lauftraining jedenfalls verlief seht gut", sagt Bayrak, der in der Jugend bei der Fortuna spielte (drei Jahre) und dann mit Union Velbert in der Landesliga. "Nun muss der Trainer entscheiden, ob er mir einen Einsatz schon zutraut. Ich jedenfalls traue es mir zu."

(mw)
 
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