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Lokalsport
SSVg: Wiedersehen mit Ex-Spielern

Heiligenhaus. Der ASV Mettmann kommt Sonntag mit Kawohl und Yalcinkaya.

Alte Liebe rostet nicht. Immer, wenn sich irgendwie die Möglichkeit ergibt, einem Fußballspiel der SSVg Heiligenhaus beizuwohnen, dann sind Henning Kawohl und Hakan Yalcinkaya an der Talburgstraße dabei. Die beiden Meisterspieler, die im Vorjahr beim Landesliga-Aufstieg zu den ganz großen Stützen zählten und dann in der ersten Landesligasaison die weitere Zugehörigkeit souverän sicherten. Am Sonntag sind sie wieder an der Talburgstraße zu Besuch, aber jetzt im Dress des ASV Mettmann. Im Sommer zog es die Meister-Cracks in die Nachbarstadt und nun zählen sie auch beim Aufsteiger zum absoluten Stammpersonal.

Es steht also ein Landesliga-Nachbarderby von größter Spannung an (Sonntag, 14.30 Uhr). Mettmann mit seinem Meister-Trainer Michael Kirschner (früher auch RW Lintorf) ist Sechster, Heiligenhaus drei Punkte dahinter Achter. Gelingt der SSVg der dritte Heimsieg, wird Mettmann wegen dem besseren Torverhältnis in der Tabelle überholt. Da ist also weitere Brisanz gegeben und eine gute Zuschauerzahl garantiert das Aufeinandertreffen dieser Erzrivalen ohnehin.

Das Selbstbewusstsein der SSVg Heiligenhaus ist jedenfalls durch die vier Oktober-Erfolge (zehn Punkte) erheblich gestärkt. Nach unten hin besteht auf lange Sicht kaum Gefahr. Aber Trainer Deniz Top sieht das etwas anders: "Wir müssen uns auf einen ganz engen Spielverlauf einstellen. Das war gegen Mettmann nie anders, schon zu Bezirksliga-Zeiten. Tatsache ist jedenfalls, dass wir wirklich gut drauf sind." Personalsorgen kennt er nicht, nur der gesperrte Mustafa Kalkan fehlt letztmals, zudem auf lange Sicht Bünjamin Dogan (Fußbruch). Stefan Prengel sollte wieder dabei sein, Halil Günes und Alessio Falco bieten sich ebenfalls wieder an und so verfügt Top über einen beachtlichen 20-Mann-Kader.

Es sind in der Mettmanner Mannschaft nicht nur Kawohl und Yalcinkaja, die man hier bestens kennt. Es kommen weitere gute Fußballer dazu wie Torwart Daniel Roprecht (21), der das Fußball-ABC einst in Lintorf erlernte. Erkan Güwenarslan und Thomas Zelles spielten lange bei Ratingen 04/19, Thomas Cyrys beim ASV Tiefenbroich. Dieser ASV Mettmann ist jedenfalls unberechenbar. Mit drei Oktober-Siegen über Odenthal, Benrath und Rath wurde das obere Drittel erreicht, aber der letzte Sonntag verlief übel: Eine 0:5-Heimklatsche gegen den SC Velbert. Diese will die Kirschner-Truppe mit Sicherheit niemals so stehen lassen und Heiligenhaus kann sich auf einiges gefasst machen.

(wm)
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