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Lokalsport
SV Hösel ist heiß auf die Revanche

Ratingen. 0:7 geriet der Bezirksligist im Hinspiel in Dabringhausen unter die Räder.

Der TV Dabringhausen hat dem SV Hösel im Hinspiel mit seinem 7:0-Sieg die höchste Pleite seit ewigen Zeiten zugefügt. Nun müssen die Bergischen als Tabellenfünfter zum Rückspiel an den Neuhaus (Sonntag, 15 Uhr). Für den SV Hösel ist nicht nur Revanche angesagt, er muss gewinnen. Ein Punkt, das sollte feststehen, ist sieben Spiele vor dem Saisonschluss angesichts des Sieben-Punkte-Rückstandes auf das rettende Ufer sicherlich zu wenig.

Die letzten drei Heimspiele hat der SV Hösel, der Vorletzte, alle gewonnen. Entsprechend groß ist die Zuversicht, dass die Revanche gegen Dabringhausen gelingen kann. Trainer Christoph Höfig: "Wir sind jetzt in einer ganz anderen Verfassung als im Hinspiel. Da wurden wir überrollt. Das ist eigentlich jetzt kaum denkbar, vor allem auf unserem Platz, auf dem zuletzt stets Heimstärke gezeigt wurde. Wir hätten auch im letzten Spiel in Solingen gewinnen können, den Spielanteilen nach waren wir überlegen, aber die nötigen Tore fehlten."

Es könnte auch von Vorteil sein, dass der Einsatz für die Gäste kaum nennenswert ist. Sie können sich nach oben noch etwas verbessern, aber Monheim, der Tabellenführer, ist praktisch durch. Und die Höseler Heimspiele zuletzt, in denen es drei Siege in Folge gab, die waren alle eine tolle Angelegenheit, weil sie mit ungeheuer viel Herz absolviert wurden.

Nur - wie sollen die beiden Vollblut-Angreifer Kevin Peuler und Mark Meijer ersetzt werden? Stefan Kratofiel allein kann es vorne nicht richten. Aber Christoph Höfig entwickelte längst einen Plan: "Fabian Zerbe hat in der Reserve als Stürmer immer gute Spiele gezeigt. Das traue ich ihm auch bei uns zu. Zudem erwarten wir wieder eine Steigerung von Majid Abdal." Der 21 Jahre alte Flüchtling aus dem Irak, der kein Wort Deutsch spricht, startet glänzend bei seinem Einstand mit zwei Toren beim 3:1 gegen Union Solingen, dann geriet er in ein Tief, und am Sonntag hoffen alle Höseler Fans, dass er wieder so auftrumpft wie bei seinem Einstand.

Sieben Punkte beträgt Hösels Rückstand auf den FC Maroc, der den ersten Nichtabstiegsplatz belegt (Rang 14). Ein hartes Brett - aber keins, was die Höseler nicht schon einmal angebohrt hätten.

(wm)
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