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Lokalsport
SV Hösel lernt im Pokal endlich das Toreschießen

Hösel. Der Fußball-Bezirksligist gewinnt 5:3 gegen Maroc. In der Liga soll der nächste Befreiungsschlag gegen Unterrath her. Von Werner Möller

Beim SV Hösel darf wieder gehofft werden, auch das neunte Bezirksliga-Jahr zu überstehen. Denn wenn am Sonntag am Neuhaus gegen den Uralt-Rivalen SG Unterrath ein erneuter Heimsieg gelingt, ist der rettende 14. Tabellenplatz nicht mehr in unendlicher Ferne. Dort steht Hilden 05/06 mit derzeit zehn Punkten Vorsprung.

Im Pokal haben die Höseler in dieser Woche beim erfreulichen 5:3-Heimsieg über den Liga-Konkurrenten FC Maroc gezeigt, dass sie durchaus Tore schießen können. Und das, obwohl wichtige Spieler wie Mark Rueber und Sebastian Höfig ab der 15. Minute geschont wurden. Rechts-Verteidiger Axel Werntges gelang das 1:0 (15.), später setzten sich die Gäste bis zur Pause 2:1 ab.

Nach einer Stunde wurden die Höseler deutlich überlegen und schossen eine 5:2-Führung heraus. Die Tore erzielten Mark Meijer, Kevin Peuler, Florian Filter und Richard Spelter. Maroc, nach 70 Minuten wegen Gelb-Rot in Unterzahl bei knapper 3:2-Führung des SVH, kam noch zum dritten Treffer mit dem Abpfiff. Am 29. November stehen sich diese beiden Mannschaften erneut gegenüber. Erneut am Neuhaus, dann geht es um wertvolle Bezirksliga-Punkte.

Nun allerdings geht es erstmal gegen die SG Unterrath. Den Gegner kennt man genau. Der Tabellensiebte verfügt zusammen mit dem Spitzenreiter FC Monheim über den besten Angriff der Liga (je 35 Tore nach zwölf Spieltagen) und dessen Goalgetter Ismael Cakici schoss früher schon für Ratingen 04/19 in der Oberliga die Treffer am Fließband. Der 27-Jährige ist mit seinen 15 Toren bester Torschütze der Bezirksliga.

Wer am Sonntag dessen Bewachung übernimmt, darüber wollte Hösels Trainer Christoph Höfig noch keine Auskünfte erteilen. Man wird es sehen, wenn der Anpfiff ertönt und der erste Unterrather Angriff Richtung Gastgeber-Gehäuse rollt. Unterraths Trainergespann Vilson Gegic und Volker Alsleben hatte in der letzten Spielzeit, wie freilich Hösel auch, größte Probleme, die Bezirksliga zu halten. Im Sommer wurde die Truppe erheblich verstärkt und nun muss man sie im oberen Drittel einordnen.

Ganz entspannt geht Christoph Höfig nach dem Pokal-Weiterkommen diese Heimaufgabe an. Er stellt seine Bestbesetzung und wird die gegen Burscheid erstmals siegreiche Truppe kaum umstellen. "Wir werden angreifen, mit breiter Brust", verspricht der 43-Jährige. "Die Stimmung ist vorzüglich und an der Einstellung mangelte es ohnehin nie." Gelingt tatsächlich der zweite Dreier, dann wäre man bei etwas glücklichem Verlauf auch endlich die "rote Laterne" los.

Quelle: RP
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