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Lokalsport
Tennis-Frauen steuern auf Endspiel zu

Ratingen. Die Damen 40 des RTC liefern sich ein Rennen mit Krefeld. RTC und LTC-Herren verlieren. Von Falk Janning

In einer dramatischen Partie unterlagen die Tennis-Herren des Ratinger TC dem Rochusclub II und warten in der Niederrheinliga weiterhin auf den zweiten Sieg, den sie dringend zum Klassenerhalt brauchen. Dabei war im Heimspiel mehr drin, aber der RTC unterlag nach einer 4:2-Führung noch mit 4:5. Das lag vor allem daran, dass sich die Grafenberger zu den Doppeln Verstärkung aus dem Bundesligakader holten und so alle drei Partien gewannen.

In den Einzeln vergab Sascha Heinemann gegen Danny Heidecker im zweiten Satz einen Matchball und verlor das Spiel noch mit 6:4, 6:7, 2:10. Der Nummer zwei des RTC versagten erneut die Nerven; schon zum zweiten Mal in dieser Saison ging er nach einem Matchball noch als Verlierer vom Platz.

Die vier Ratinger Einzelsiege holten Eric Baum, Max Hertl, Christian Rohling und Philip Wallrafen. Spitzenspieler Thomas Weigel unterlag Mats Moraing mit 1:6, 3:6. In den Doppeln verloren Weigl/Baum 4:6, 6:7 und Wallrafen/Timo Pan 3:6, 2:6. Am nächsten kamen einem Sieg Hertl/Christian Rohling bei der 4:6, 6:3, 6:10-Niederlage.

In der Niederrheinliga der Damen 40 läuft alles auf ein Endspiel um Platz eins zwischen dem Ratinger TC und dem HTC Blau-Weiß Krefeld hinaus. Am letzten Spieltag der Saison treffen die beiden bislang ungeschlagenen Teams aufeinander. 5:4 (3:3) setzten sich die RTC-Damen gegen eine gute Mannschaft vom TC Raadt durch. Nach der ersten Einzelrunde hatten die Ratingerinnen 0:3 zurückgelegen, doch Spitzenspielerin Karen Seele und Adriane Zeiler an Drei mit zwei 6:0, 6:0-Siegen leiteten die Wende ein. Auch Stephanie Voßgätter an Position fünf gewann und glich zum 3:3 aus. In den Doppeln machte der Gastgeber den Sieg perfekt.

Das hatten sich die Herren 40 des Lintorfer TC ganz anders vorgestellt. Sie verloren im Kampf um den Klassenerhalt in der Niederrheinliga das Spiel beim bis dahin punktgleichen TC Raadt glatt mit 1:8. Die Mülheimer traten in stärkster Besetzung an und boten an Position eins den früheren Tennisprofi Jens Knippschild (41) auf, der es 1998 bis ins Achtelfinale der French Open geschafft hatte. Und an Zwei spielte der frühere niederländische Davis-Cup-Spieler Elmar Gerth (45). "Wir hatten keine Chance, die Raadter waren einfach zu stark für uns", sagte Markus Weiland. Lintorfs Mannschaftskäpitän schaffte es an Position vierals einziger Spieler immerhin in den Match-Tiebreak, verlor dort aber deutlich.

Alle anderen Einzel verloren die Lintorfer glatt in zwei Sätzen, im Doppel holten Martin Gentzsch und Markus Weiland den einzigen Punkt für die Lintorfer, die nun aus den ausstehenden drei Partien mindestens einen Sieg brauchen, um den Liga-Verbleib zu wahren.

Quelle: RP
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