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Handball
Töpfer verlässt den TuS Lintorf

Ratingen. Der letzte Handball-Spieltag ist nur noch ein Showlaufen. Die Entscheidungen sind überall gefallen. Beim TuS Lintorf sorgte Niki Töpfer trotzdem für Verwirrung.

Der Linkshänder teilte seinem Trainer Christian Beckers völlig überraschend mit, dass er den Verein wechseln möchte. Töpfer möchte, so heißt es, sein Studium voran treiben und nicht mehr so viel trainieren. "Nur," sagt Beckers, "das hätte der Niki uns etwas eher sagen sollen. Jetzt vor der Sommerpause einen gleichstarken Linkshänder zu finden, das ist ganz schwer." Töpfer wird inzwischen mit dem TV Angermund in Verbindung gebracht. Kevin Held schloss sein Studium ab, der Beruf hat Vorrang, aber Held wird immer zur Verfügung stehen, wenn es nötig ist. Wahrscheinlich ist in der neuen Oberliga auf Linksaußen der vom ART gekommene 18 Jahre alte Lukas Feld dann die Nummer eins. Zweiter Zugang ist Kevin Michalski. Das Heimspiel heute gegen die TG Cronenberg (18.30 Uhr) hat auf die Tabelle keinen Einfluss. Die Lintorfer laufen als Vierter ein, Cronenberg kommt über Platz zwölf nicht hinaus.

Der TV Angermund gastiert heute (18.15 Uhr) beim LTV Wuppertal, dem Tabellensiebten. Die Bergischen bleiben damit Verbandsligist und in der Walter-Rettinghausen-Halle wird künftig wieder Oberliga-Handball geboten. Nach diesem Match geht es für die TVA-Cracks geschlossen in die Düsseldorfer Altstadt. Die Abschlussfeier steht an. "Das Bier schmeckt aber nur dann so richtig, wenn sich auch die Punkte im Gepäck befinden", sagt Trainer Uli Richter. Im personellen Bereich wird sich vorerst nichts verändern, es gibt keine Abgänge und da keine A-Jugend zur Verfügung steht, auch keine Zugänge aus dem eigenen Bereich. "Ich muss mich auf anderen Feldern umschauen", sagt Richter, der aber nur punktuelle Veränderungen will.

Mit fünf Siegen in Folge möchte der TV Ratingen die Saison abschließen und deshalb beim Vorletzten TB Wülfrath gewinnen. "Ein positiver Abschluss ist ungemein wichtig, den merkt man sich", sagte Trainer Ralf Trimborn. Er wird die gleiche Formation aufbieten, die die letzten Erfolge einfuhr. "Und dann sollen alle vier Wochen Pause machen, Abstand gewinnen von all dem Trubel, den eine Spielzeit mit sich bringt", sagt der 49-Jährige. Dessen Gedanken gehen längst weiter. Er hat schon herausgefunden, mit welchen neuen Teams es seine Schützlinge in der kommenden Verbandsliga-Spielzeit zu tun haben: Unitas Haan II, LTV Wuppertal II, MTG Horst, Tura Altendorf, SW Essen, TSV Radevormwald.

(wm)
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