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Lokalsport
"Toni" hofft auf WM-Qualifikation

Ratingen. Der 16-jährige Taekwondo-Kämpfer ist beim Turnier in Tunesien gefordert. Von Tino Hermanns

Die Badehose hat Antonio Andreopoulou sicherheitshalber eingepackt. Er glaubt zwar nicht, dass er sehr oft im Mittelmeer wird schwimmen können, aber sicher ist sicher. Immerhin ist der 16-Jährige bis zum 14. April im tunesischen Urlaubsparadies Hammamet. Mit Im Gepäck hat Andreopoulou aber auch sämtliche Ausweise und Wettkampfutensilien, die man benötigt, um an internationalen Taekwondo-Meisterschaften teilnehmen zu können, denn in Hammamet stehen die Qualifikation (6./.7. April) für die Olympischen Jugendspiele 2018 in Buenos Aires (Argentinien) und die Jugend-Weltmeisterschaft (9. bis 13. April) auf dem Programm.

Für beide globalen Top-Veranstaltungen haben die Jugend-Bundestrainer "Toni" in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm ausgewählt. Schulische Probleme riskiert Andreopoulou nicht. "Ich habe einen Notendurchschnitt von 2,0 bis 2,2. Somit hat die Schule keine Schwierigkeiten, die Reise zu genehmigen, zumal meine Schule sportorientiert ist", sagt er.

Bei der Jugend-Olympiaqualifikation muss das Viertelfinale erreicht werden, um bei den Spielen in Buenos Aires dabei zu sein. "Falls ich das Viertelfinale erreichen sollte, werde ich noch weiterkämpfen, aber locker. Ich will vor der WM nicht zu viel Kraft verpulvern und auch das Verletzungsrisiko minimieren", sagt der Sportwerker.

Klar, will "Toni" in Turnier 1 die Runde der letzten Acht erreichen und in Turnier 2 mindestens das Halbfinale, was gleichbedeutend mit einer Medaille wäre, aber er denkt nur von Runde zu Runde. "Die meisten meiner Konkurrenten aus Europa kenne ich, weil ich schon gegen sie gekämpft habe. Aber es kommen auch Gegner aus Asien, Afrika, Amerika und Australien dazu, von denen ich nicht einmal die Namen weiß", erläutert Andreopoulou und fügt hinzu: "Also nutze ich meinen ersten Kampf, um ins Turnier reinzukommen, beobachte dann meine möglichen Gegner und kann mir daraufhin eine Taktik zurechtlegen."

Selbstvertrauen hat "Toni" offensichtlich genug.

Quelle: RP
 
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