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Lokalsport
TuS-Athleten haben viel Pech

Ratingen. Einen starken Auftritt zeigten die Oberliga-Athleten des TuS Breitscheid beim zweiten Wettkampftag der Saison, den sie im Rahmen des Kamener Triathlons absolvierten. Die Truppe mischte vorne mit, wurde im Ziel dann aber mit der enttäuschenden Nachricht konfrontiert, dass Till Pitzke seinen Zeitmess-Chip während des Rennens verloren hatte. Somit konnten für den jüngsten Breitscheider Starter keine Zeiten erfasst werden. Er fiel aus der Wertung und die Mannschaft auf den 14. Platz zurück. Hoffnung auf eine gute Oberligasaison zog die Truppe nach dem Wettkampf aus ihrer insgesamt überzeugenden und geschlossen starken Mannschaftsleistung. Beim nächsten Start in Steinbeck am 24. Juni wollen die Breitscheider möglichst ebenso stark auftreten.

Beim Schwimmen über die 1000-Meter-Distanz präsentierte sich Ifang bei seinem Saisondebüt stark und stieg als erster Breitscheider nach 15:57 Minuten aus dem Wasser. Auf der Radstrecke spielten Kotseronis und Egin-Richter ihre Stärken aus und arbeiteten sich nach vorne. Pitzke hatte auf dem Rad keinen guten Tag erwischt und musste viele Konkurrenten passieren lassen, so dass die Mannschaft in der Reihenfolge Ifang (1:03,02 Stunden), Kotseronis (1:04,18), Egin-Richter (1:06,42 h) und Pitzke in die Wechselzone zum Laufen kam. Pitzke und Egin-Richter liefen dann gemeinsam auf die Zehn-Kilometer-Strecke, überholten viele der vor ihnen platzierten Konkurrenten und kamen Runde um Runde weiter nach vorne. Kotseronis (2:04,16 Stunden/Platz 43), Egin-Richter (2:04,28/Platz 45) und Pitzke kamen fast zeitgleich innerhalb weniger Sekunden ins Stadion in Kamen-Kaiserau. Ifang (1:57,42 h/Platz 13) war bester TuS-Athlet.

Erfolgreich starteten die Masters der Breitscheider in ihre Saison. Das TuS-Trio erreichte beim Bonner Triathlon in einem 21er-Feld einen neunten Platz. Der Wettbewerb litt unter der Absage des spektakulären Vier-Kilometer-Schwimmens im Rhein, das wegen der hohen Pegelstände und des Treibguts im Rhein nicht stattfinden konnte. Rüdiger Welsch war Schnellster des 15-Kilometer-Laufes in der Rheinaue und lief nach 1:01:10 Stunden als Sechster in die Wechselzone. Ihm folgten Jörg Felgenträger (1:08:21) und Thomas Weiner (1:09:32). Viel Kraft kosteten die folgenden 60 Kilometer auf dem Rad durch das Siebengebirge. Gefragt waren bei den Sportlern während der steilen Abfahrten auch die Steuerkünste. Großes Pech hatte da Thomas Weiner: Er stürzte bei hoher Geschwindigkeit auf einer kurvigen Abfahrt und zog sich zahlreiche äußerst schmerzhafte Schürfwunden zu. Welsch kam nach 3:22:36 Stunden als Sechster der 63 Starter ins Ziel. Jörg Felgenträger überquerte die Ziellinie nach 3:35:04 Stunden auf Rang 26.

(jan)
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