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Lokalsport
TuS-Fußballer glauben an den Klassenerhalt

Ratingen. Es ist alles klar beim TuS Homberg und die Trainerfrage geklärt. Ab sofort bestimmt Erdem Varol am Füstingweg die Richtlinien des Fußball-A-Kreisligisten. Der 51-Jährige wohnt in Wuppertal, spielte früher beim dortigen WSV und danach beim 1. FC Wülfrath (Oberliga) Der Homberger Manager Christian Schmieder betreute das Team nach der Trennung von Michael Schulz in den letzten vier Spielen der Hinrunde - und mit den sechs Punkten, die er holte, immerhin ein Relegationsplatz erreicht (Zehnter). Wie viele Absteiger es am Ende wirklich gibt, ist noch nicht genau bekannt. Die Kreisliga A wird ab Sommer nur noch eine Gruppe haben.

Die Homberger stehen demnach vor einer harten Rückrunde. "Wir gehen sie aber gelassen an," erklärt Schmieder, "das erste Meisterschaftsdrittel verlief katastrophal. Doch jetzt ist alles geklärt und der Kader bleibt zusammen. Wenn es am 28. Februar gegen den SC West II wieder losgeht, dann ist der erste Heimsieg für uns einfach Pflicht."

Warum sich der 31-Jährige für Varol als neuen Übungsleiter entschied, erklärt er schlüssig: "Wir hatten einige Trainergespräche. Mit Erdem - das passte. Er war ein glänzender Fußballer. Die Älteren von uns kennen ihn noch. Und wie der sich die kommenden Aufgaben vorstellt, hat alle beeindruckt."

Es gibt einiges, das für den Klassenerhalt des TuS spricht. Der lange und schuss-starke Jakub Mizgajski hat nach einer Verletzungspause zur alten Form zurückgefunden. Der ebenfalls routinierte Marc Stanelle (32), der ein Jahr älter und aus Wülfrath gekommen ist, übernimmt in der Innenverteidigung eine enorm wichtige Aufgabe. Außerdem ruhen große Hoffnungen auf dem Ex-Lintorfer Matthäus Michalschyk. Erfreulich ist die Entwicklung des A-Junioren Marcel Hillig, der mit einer Sondergenehmigung spielt und bereits fünf Tore erzielt hat.

"Wir haben im Sommer wichtige Spieler verloren - wie Lukas Sender und Johann Lanz, die nicht gleichwertig ersetzt wurden. Dann hätte Michael Schulz den Trainerjob nicht annehmen dürfen, denn er war beruflich überlastet. Bekommen wir die Probleme in den Griff, bleiben wir locker drin", sagt Alt-Manager Heribert Bergs.

(wm)
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