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Lokalsport
TuS Lintorf braucht jetzt ein kleines Tischtennis-Wunder

Ratingen. Der Verbandsligist muss zwei der drei letzten Spiele gewinnen, um nicht abzusteigen.

Der TuS Lintorf unterliegt im Kampf um den Klassenerhalt dem Tabellensechsten Borussia Düsseldorf II mit 6:9 und kann den Vier-Punkte-Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen in der Tischtennis-Verbandsliga damit nicht verkürzen. Für die Lintorfer beginnen nun die Wochen der Wahrheit: In den letzten drei Saisonpartien treffen sie auf die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, auf den Siebten ASV Einigkeit Süchteln (Samstag, 18.30 Uhr, Eduard-Dietrich-Schule, Duisburger Straße 14), das Schlusslicht TTC Hagen II (Donnerstag, 30. März) und den Drittletzten TuS Derendorf (Samstag, 8. April). Nach zuletzt 1:15 Zählern müssen die Lintorfer mindestens zwei der ausstehenden drei Partien gewinnen, um noch den Sprung auf den drittletzten Platz schaffen zu können, der in die Relegation führt.

In der Partie gegen die Dritte von Borussia war für die Lintorfer mehr möglich gewesen, letztlich brach ihnen die Doppelschwäche das Genick. Sie verloren die drei Eröffnungsdoppel und gingen somit mit einem 0:3-Rückstand in die Einzel. Thorsten Meinert/Benjamin Kley holten bei der 1:3-Niederlage gegen Christian Belger/Christian Knorr den einzigen Satz. Die TuS-Doppel Christoph Moschner/Christian Reuter und Thomas Hohn/Tobias Oster verloren jeweils glatt mit 0:3.

In den Einzeln waren die Lintorfer gleichwertig, konnten den Rückstand aber nicht mehr verkürzen und erreichten eine 6:6-Bilanz. Je zwei Punkte holten Moschner, je einmal siegten Oster und Kley.

In der Tischtennis-Landesliga hat der Turnerbund Ratingen die Überraschung nicht geschafft und gegen den Tabellenzweiten TTC Union Mülheim II wie erwartet mit 6:9 verloren. Bis auf einen Zähler hätten die viertplatzierten Ratinger im Siegfalle an den Relegationsplatz herankommen können.

In den Anfangsdoppeln verhinderten Thomas Fink/Tobias Verstappen mit ihrem 3:2 (11:9, 9:11, 11:9, 8:11, 11:7)-Erfolg gegen Maik Wehner/Luca Kuhlmann einen kompletten Fehlstart. Grzegorz Sieracki/Daniel Feufel und Mark Eichenberger/Marco Coenen mussten sich in ihren Doppeln klar mit 1:3 und 0:3 klar geschlagen geben. In den Einzeln waren die Ratinger dann nicht mehr in der Lage, den Spieß noch einmal umzudrehen. Sie gewannen nur fünf Spiele, sieben mussten sie abgeben. Probleme hatte vor allem das mittlere Paarkreuz, das alle vier Spiele verlor und 0:4 Zähler bilanzierte. 3:1 Punkte holte dagegen das obere Paarkreuz mit Thomas Fink und Grzegorz Sieracki (1). Jeweils einen Punkt verbuchten Daniel Feufel und Marco Coenen aus dem unter Paarkreuz.

(faja)
 
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