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Lokalsport
TuS Lintorf: Noch einmal den Ersten ärgern

Ratingen. Der Handball-Verbandsligist will zeigen, dass er momentan das stärkste Team der Liga ist. Von Werner Möller

Auf der Zielgeraden der Handball-Verbandsliga kann der TuS Lintorf die Meisterschaft noch einmal hoch dramatisch gestalten. Der Tabellenführer TSV Aufderhöhe, seit 19 Partien unbesiegt, kommt fünf Spieltage vor Schluss an den Breitscheider Weg. Kürzlich konnten die Lintorfer dessen engsten Verfolger Mettmann Sport aus der Spitze schießen, und nun wollen sie auch den Topfavorit aus Solingen bezwingen. Das schafften bisher nur der LTV Wuppertal und die SG Langenfeld II an den Spieltagen eins und drei. Das ist lange her.

Die Lintorfer haben sich nach ihrem schwachen Start mit nur zwei Punkten aus den ersten sechs Spielen unglaublich gesteigert. Längst verfügen sie über die stärkste Abwehr der Liga und jetzt können sie den Beweis antreten, gegenwärtig auch mit dem Tabellenführer auf einer Stufe zu stehen. Trainer Christian Beckers: "Unter Druck steht nur Aufderhöhe. Sie werden das Rennen machen, sollten aber eins wissen - geschenkt bekommen sie bei uns nichts." Lintorf, im Hinspiel 21:26 unterlegen, stellt Bestbesetzung.

Der TV Ratingen möchte als Verbandsliga-Siebter, wo er gegenwärtig steht, auch am Ende der Saison einlaufen. Vor vier Jahren haben sie das letztmals geschafft. Es geht zum LTV Wuppertal (Tabellendritter (Sonntag, 16.45 Uhr). Im Hinspiel waren die Ratinger beim 31:35 chancenlos und sonderlich groß werden deren Chanchen aus diesmal nicht eingeräumt. Trainer Ralf Trimborn: "Der LTV hat sein Aufstiegsziel klar verfehlt. Wir schauen bereits auf die kommende Saison und wollen Erkenntnisse dafür sammeln."

Ähnlich sieht es beim Tabellenneunten TV Angermund aus, der beim TuS Wermelskirchen antritt (Sonntag, 17 Uhr). Die Gastgeber haben sich am letzten Wochenende mit dem Heimsieg über Cronenberg gerettet, es geht nur um die Platzierungen. Der TVA kann seine Bestbesetzung aufbieten und muss, wie Manager Andreas Franken klarstellt, keine Abgänge verkraften. Auch Torwart Jens Bothe hat zugesagt.

Quelle: RP
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