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Lokalsport
Verteidiger Kaisler trainiert zu wenig

Ratingen. Es war so ein Abend, für den Christof Kreutzer viel und hart arbeitet. Ein großer Abend für ihn, für die Mannschaft und für die Fans der Düsseldorfer EG. Nach einem 3:4-Rückstand hatten die Rot-Gelben, die erstmals in einem Karnevalstrikot aufliefen, die Iserlohn Roosters noch mit 7:4 besiegt. "Das war natürlich eine tolle Energieleistung meiner Mannschaft", sagte Trainer Kreutzer nach getaner Arbeit am späten Freitagabend.

Der Erfolg ist aus verschiedenen Gründen besonders wertvoll. Zum einen wurde er gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die vorderen Plätze errungen. Zum anderen war die DEG stark ersatzgeschwächt in die Partie gegangen, denn neben den Langzeitverletzten Christoph Gawlik, Bobby Goepfert, Niki Mondt und David Van der Gulik fehlten in Joonas Rönnberg, Stephan Daschner und Tim Schüle auch noch drei Stammverteidiger. In erster Linie aber wurde die kleine Negativserie von drei Niederlagen in Folge beendet - rechtzeitig vor dem schweren Auswärtsspiel beim Spitzenreiter München und vor der zweiwöchigen Länderspielpause. "Natürlich ist es wichtig, mit einem guten Gefühl in diese Pause zu gehen", sagte Kreutzer.

Der Trainer wurde aber auch gefragt, warum er in Marcel Brandt und Manuel Strodel zwei Stürmer in die personell dezimierte Abwehr stellte und nicht stattdessen Hagen Kaisler brachte. "Hagen kann im Moment wegen der Berufsschule nur einmal pro Woche trainieren", argumentierte der Coach. "Da wollte ich kein zusätzliches Risiko eingehen, und Marcel und Manuel haben ihre Aufgaben in der Defensive gut gelöst."

(ths)
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