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Yalcinkaya will als Coach punkten

Lokalsport: Yalcinkaya will als Coach punkten
Keine Blutgrätschen mehr - Hakan Yalcinkaya wird die SSVg Heiligenhaus nun von der Seitenlinie aus unterstützen. FOTO: Blazy
Heiligenhaus. Der Routinier hängt seine Fußballschuhe an den Nagel und trainiert den Fußball-Landesligisten gegen Meerbusch II. Von Werner Möller

Seine Trainerausbildung schließt Hakan Yalcinkaja im Sommer ab, aber im Traineramt ist der 32-Jährige beim Fußball-Landesligist SSVg Heiligenhaus schon seit Anfang Januar. Unterstützt wird er von Bernd Wagner, dem sportlichen Chef von der Talburgstraße. "Wir beide, Bernd und ich, wir kennen uns viele Jahre", so der frühere Allrounder. "Wir besprechen alles, aber die Arbeit auf dem Platz, die mache ich." Nun schauen alle gespannt auf den Tabellen-Elften, wie es dort so lauft unter neuer sportlicher Führung. Schließlich hat die SSVg mit ihren 22 Punkten nicht die Absicht, in den Abstiegsstrudel zu geraten. Bei Platz 16, wo der VfL Benrath mit seinen 13 Zählern steht, beginnt die Abstiegszone.

Eigentlich wollte Yalcinkaja in der Rückrunde wieder als Spieler angreifen, dafür wurde er auch im letzten Sommer vom ASV Mettmann geholt. Aber sein lädiertes Knie bereitet unverändert Probleme, er sieht es auch als sinnvoller an, sich nun ganz auf seinen Trainerjob zu konzentrieren.

Am Sonntag beginnt die Rückrunde, es geht zum hochgradig gefährdeten TSV Meerbusch II (Platz 15). Im Hinspiel hatten die Heiligenhauser keine Mühe beim 3:0-Sieg, aber so einfach wird es diesmal bestimmt nicht. Der TSV hatnach sieben Niederlagen zum Start seine Reserve erheblich verstärkt. Der Sprung aus dem Tabellenkeller gelang auch zügig und es gibt keine Sehnsüchte, dort wieder hin zu kommen. "Darüber sind wir uns im Klaren", sagt Vereins-Vize Daniel Botteon. "Dennoch denke ich, dass wir gestärkt in die Rückrunde gehen. Mit Sven van Beuningen haben wir einen Klasse-Stürmer dazu bekommen und Florim Zeziri ist ein guter Mittelfeldspieler. Ich denke, in Meerbusch sitzt er zunächst noch auf der Bank, aber sein Einsatz wird kommen. Dafür hat er sich bestens im Training angeboten."

Daniel Botteon ist Financial-Controller einer großen Bochumer Firma und seine Freizeit, die steckt der 29-Jährige weitgehend in die SSVg. "Das ist aber nicht nur bei mir so", erklärte er, "auch Bernd Wagner und einige andere sind mit viel zeitlichem Aufwand dabei. Wir verstehen uns super, und das geht auch auf die Mannschaft über." Nils Remmert, der stets souveräne Innenverteidiger, und Feyzullah Demirkol, der Angreifer für die linke Seite, sie fehlen in Meerbusch, beide sind verletzt. Aber Botteon glaubt, dass es verkraftbar ist: "Unser Kader ist jetzt größer als zum Hinrundenende. Vielleicht können wir die beiden am Karnevalssamstag einsetzen. Dann geht es nach Remscheid." Von wegen ausgiebig feiern, es wird auch an den tollen Tagen um Punkte gekämpft.

Quelle: RP
 
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