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Lokalsport
Zwei Derbys am Wochenende

Ratingen. Angermund trifft auf Lintorf, der TV Ratingen im Spitzenspiel auf Mettmann-Sport. Von Werner Möller

Das Verbandsliga-Derby zwischen dem TV Angermund und dem Nachbarn TuS Lintorf hat die Handballfans immer elektrisiert und so wird das auch heute (18.30 Uhr) der Fall sein. Lintorfs beeindruckende Frühform lockt sicher viele Zuschauer an und beim TVA hofft man, dass die auf einigen Positionen neu erstellt Truppe bei Heimvorteil für pure Dramatik sorgt.

Beim letzten Mal ging das schief: Im Kreispokal kürzlich hatte Lintorf leichtes Spiel, aber das sieht man an der Anger jetzt völlig anders. Trainer Uli Richter: "Nuancen werden dieses Derby entscheiden. Der Kreispokal besitzt kaum Aussagekraft. Jetzt geht es um wertvolle Punkte, da wird jeder über sich hinaus wachsen. Gerade gegen Lintorf, da will keiner verlieren." Klare Worte. Aber die Personalprobleme sind unverändert. Felix Merten ist wegen seines Vereinswechsels bis Mitte Oktober gesperrt, Raffael Winter befindet sich noch im Herbsturlaub, Marcel Stefke, Florian Hasselbach und Björn Thanscheidt sind verletzt.

Die Lintorfer können ihren gesperrten Spielgestalter Max Kronenberg nicht einsetzen, alle anderen im 20-Mann-Kader sind fit. Und wollen den zweiten Saisonsieg. Die Blicke in der Tabelle gehen nach oben, allerdings muss man mit der oft ungeliebten Favoritenrolle klarkommen. Lintorfs Trainer Christian Beckers: "So leicht wie in der letzten Rückrunde und nun im Kreispokal wird es diesmal nicht. Wir können zeigen, oben hinzugehören."

Mit siegreichen und zugleich beachtlichen Vorstellungen sind der TV Ratingen und Mettmann Sport in die Verbandsliga gestartet. Nun kommt es zum Nachbarduell (heute, 19.30 Uhr. Europaring). Mettmann, Vizemeister und nur um einen Punkt am Titelgewinn gescheitert, ist eingespielt, hat sich zudem mit dem Klasse-Rückraumspieler Andre Loschinski verstärkt. Ob auch der TV Ratingen nach dem Umbruch bereits so eingespielt ist, muss sich zeigen. Die Europaringhalle wird voll sein, sicherlich ein Vorteil für die in Bestbesetzung antretenden Ratinger. Dessen Coach Ralf Trimborn: "Viel liegt daran, ob wir dem Mettmanner Rückraum gewachsen sind. Ehlhardt, Wittenberg, die Schierweit-Brüder, nun auch Loschinski, da kommt Gewaltiges auf uns zu." Chris Schweinsberg zwickt die Wade, der Rest ist topfit.

Quelle: RP
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