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Lokalsport
Zwei Pleiten gegen zwei Tabellenführer

Volleyball. Die Volleyball-Teams der Füchse Ratingen und CVJM Düsseldorf waren gegen die Ersten ohne Chance.

Zwei Spitzenspiele - zwei Niederlagen. Die Bilanz der Volleyball-Teams der Füchse (Herren-Regionalliga) und CVJM Ratingen (Frauen-Verbandsliga) war deutlich. Die Spielgemeinschaft verlor ihr Heimspiel gegen Humann Essen 0:3, CVJM unterlag mit den gleichen Zahlen dem Düsseldorfer SC.

"In der aktuellen Konstellation ist es einfach schwierig", sagt Füchse-Trainer Daniel Reitemeyer. "André Meyer fehlt uns sehr, er ist unser wichtigster Spieler im Angriff." Doch auch ohne ihn konnte der Regionalligist die ersten beiden Sätze ziemlich offenhalten: Im ersten hielt Ratingen bis zum 11:11 gut mit, dann zog der Gastgeber indes davon. "Wir brachten den Ball aber zu selten erfolgreich im gegnerischen Feld unter", sagt Reitemeyer, der Satz endete mit 22:25. Im zweiten Abschnitt führten die Füchse sogar 22:21 - und nach unnötigen Fehlern stand es am Ende 23:25.

"Im dritten Satz haben wir dann bis 8:8 mitgehalten, aber danach brachen wir ein", sagt Reitemeyer. "Wir hätten nicht so deutlich verlieren müssen. Aber in den entscheidenden Momenten fehlte dann halt jemand, der die wichtigen Bälle fordert und auch verwandelt." Meyer wird noch drei bis vier Wochen fehlen. "Ohne ihn wird es auch in den kommenden Spielen sehr schwierig", sagt der Trainer. "Wir werden verstärkt an unserer Durchschlagskraft arbeiten müssen, damit wir auch ohne André Punkte holen können."

Ähnlich verlief die Partie für CVJM Ratingen in der Frauen-Verbandsliga. Die Partie ging ebenfalls 0:3 aus, und ebenfalls hielten die Außenseiter zwei Sätze gut mit. "Wir hatten ja in dieser Saison als einzige Mannschaft gegen Düsseldorf gewonnen, daher hatten wir schon leise Hoffnungen", sagt Trainer Christian Höhne. Doch der DSC nahm die Partie sehr ernst, spielte komplett mit seiner ersten Sechs durch. "Das zeigt ja, dass sie durchaus Respekt vor uns hatten", sagt Höhne. "Aber manchmal hätte ich mir etwas weniger Respekt von unserer Seite gewünscht." Denn nach guten Punktgewinnen schlichen sich zu häufig nervöse Fehler ein, "die uns letztlich das Genick brachen, weil Düsseldorf sehr konzentriert spielte", betont Höhne.

Vor allem gegen die starken Außenangriffe des DSC hatten die Gastgeber kein Rezept. "Auch wenn wir eine starke Leistung gebracht haben. Aber Düsseldorf hat nicht umsonst fast alle Spiele in dieser Saison gewonnen", betont Höhne. "Trotzdem macht es mich stolz, dass wir zumindest phasenweise auf Augenhöhe gespielt haben."

(asch)
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