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Ratingen
Stadt gibt grünes Licht: Hebammen parken günstiger

Ratingen. Die Volkssolidarität hatte in einem Schreiben an Bürgermeister Klaus Pesch um Prüfung gebeten, ob Hebammen eine Parkerleichterung bekommen können. Gabi Evers, Vorsitzende der Volkssolidarität Ratingen, hatte argumentiert, "dass Hebammen für werdende und frische Mütter und deren Kinder ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge sind".

Die Antwort von Pesch liegt nun vor. Hebammen können zur Ausübung ihrer Tätigkeit eine Ausnahmegenehmigung gemäß § 46 StVO (Straßenverkehrsordnung) erhalten. Die von der Volkssolidarität ins Spiel gebrachte kostenlose Ausnahmegenehmigung wird es aber nicht geben. Im Wege der Gleichbehandlung ist eine Gebühr von 30 Euro pro Jahr und Kfz fällig. "Wir freuen uns, dass die Verwaltung unseren Vorschlag positiv geprüft hat. Dass die Hebammen, wie alle anderen auch, eine Gebühr bezahlen müssen, ist nachvollziehbar." Evers bedankt sich bei den Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, "die unseren Antrag gegenüber der Verwaltung unterstützt haben". Auch aus dem Kreis der Hebammen sind schon Reaktionen gekommen. "Die 30 Euro im Jahr bezahle ich sehr gerne. Wenn ich bedenke, was meine Kolleginnen und ich im Jahr für Protokolle ausgeben mussten, ist das ein Klacks", so ein Kommentar.

Ferner dürfte die neue Regelung nun auch für Zeitersparnis sorgen, da jetzt öfters das Suchen nach einem "ungefährlichen Parkplatz" aufhört.

Quelle: RP
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