| 00.00 Uhr

Geschichte
Einsatz für das Klöckner-Archiv

Ratingen. Im Stadtarchiv wurde jetzt eine Gruppe von Ehrenamtlern gewürdigt, die sich seit fünf Jahren für die Aufarbeitung der Stadtgeschichte engagiert, indem sie den umfangreichen fotografischen Nachlass von Reiner Klöckner aufarbeitet.

Er arbeitete von 1953 bis 1989 für die Rheinische Post und hinterließ geschätzte 350.000 schwarz-weiß Negative, die die Stadt 2001 kaufte. Vor fünf Jahren fand sich dann auf Einladung des Stadtarchivs eine Gruppe Zeitzeugen zusammen, die sich seitdem einmal wöchentlich im Archiv treffen. Bei ihren über 200 Arbeitstreffen haben sie bisher 90.000 Fotos gesichtet. Aktuell ist die Gruppe bei der Aufarbeitung im Jahrgang 1967 angelangt. Diesen Einsatz nahm die Stadt zum Anlass, um den ehrenamtlichen Mitarbeitern zu danken. In einem weiteren Arbeitsschritt werden die Ergebnisse der Fotogruppe im Datenbanksystem des Stadtarchivs erfasst. Die Eingaben erfolgen überwiegend durch einen Mitarbeiter, der sein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur absolviert und von den Kollegen im Archiv angeleitet wird. Nach Abschluss dieser Arbeitsschritte sind die Fotos inhaltlich beschrieben, elektronisch auffindbar und nutzbar. Das ist bisher für zehn Prozent der Bilder erfolgt (Jahre 1954 bis 1960).

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Geschichte: Einsatz für das Klöckner-Archiv


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.