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Brauchtum
Großer Sessionsabschluss der Roten Funken

Ratingen. Den schlechten und unbeständigen Wetteraussichten ist am Dienstag auch die große öffentliche Beerdigung des Hoppeditz auf dem Marktplatz zum Opfer gefallen. Kurzfristig verbreitete sich über die Online-Portale und Social Media-Netzwerke die Meldung des Karnevalsausschusses (KA), das offizielle Ende der Session und die Entkürung des Prinzenpaares auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Den einzelnen Karnevalsgesellschaften wurde ein eigener Sessionsabschluss freigestellt, und so haben die Roten Funken diese Feier kurzerhand in den Spiegelsaal des Ratinger Brauhauses verlegt.

Dort konnte Präsident und Vorsitzender der Stadtgarde Funken Rot-Wiss, Michael Droste, auf eine erfolgreiche Session zurückblicken und dankte allen fleißigen Helfern aus den eigenen Reihen und insbesondere auch dem Tambourcorps Selbeck-Breitscheid für die bravouröse Unterstützung.

Er betonte ausdrücklich, dass die Entscheidung des Karnevalsausschusses, den Rosenmontagszug nicht ziehen zu lassen, richtig gewesen sei und das mögliche Risiko nicht einzuschätzen war.

Die 10.000 Strüssjer, Frühlingsgrüße der Roten Funken an das närrische Volk, die jetzt nicht am Zugweg verteilt werden konnten, haben dankbare Abnehmer in den Altenheimen der Stadt Ratingen gefunden. In vielen Mails und Anrufen wurde ihm dies bestätigt, und somit haben dei Sträuße auch ihren guten Zweck erfüllen können.

Auf ihrer Abschiedstour schaute Kinderprinzessin Jaqueline mit Prinz Moritz und ihrem Gefolge bei den Roten Funken vorbei. Gemeinsam trugen sie noch einmal ihr Sessionslied vor. Auch Prinz Peter I. und seine Ratingia Renate I. haben es sich nicht nehmen lassen, die Session mit den Roten Funken ausklingen zu lassen. Für das Prinzenpaar war die Session, gerade auch wegen des stürmischen Rosenmontags und der spontanen Aktionen, die daraus entstanden sind, eine unvergessliche und ganz besondere Zeit.

Eine letztendliche Entscheidung, ob und wann der Rosenmontagszug nachgeholt werden kann, steht noch aus. Hierzu ist die Zustimmung aller Karnevalsgesellschaften erforderlich.

Prinz Peter I. ebenso wie Hubertus Brauer, Vorsitzender des KA, bestätigten, dass Gespräche geführt werden. Die volle Unterstützung der Roten Funken konnte Michael Droste ihnen an diesem Abend schon zusichern.

Quelle: RP
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